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Katrin Göring-Eckardt
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Frage von Sascha L. •

Vorladung des Kulturstaatsministers Weimer: Welche Konsequenzen fordern Sie als kulturpolitische Sprecherin aus der Compliance-Umgehung?

Laut taz-Recherchen (Mai 2026) existiert eine bewusste Ressourcenverschmelzung zwischen Staatsminister Wolfram Weimer, seiner Behörde und der privaten Weimer Media Group (WMG). Interne Mails belegen eine arbeitsteilige PR-Abstimmung bei der Bewältigung der Affäre um den Ludwig-Erhard-Gipfel (Verkauf von Regierungszugang für 80.000 Euro). Herr Weimer stand trotz angeblicher Treuhänder-Lösung weiterhin im Mail-Verteiler der WMG. Da die informationelle Trennmauer offenkundig nicht existiert, ist die Treuhand-Konstruktion juristisch und politisch gescheitert. Werden Sie sich als kulturpolitische Sprecherin Ihrer Fraktion dafür einsetzen, Minister Weimer im Kulturausschuss formell vorzuladen, um die behördliche Kommunikation mit der WMG vollumfänglich offenzulegen und personelle Konsequenzen zu ziehen?

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Antwort von BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN

Sehr geehrter Herr L.,

Vielen Dank für ihre Frage an Katrin Göring-Eckardt.

Als amtierender Kulturstaatsminister sollte Wolfram Weimer für Klarheit sorgen und die Vermischung von unternehmerischen Tätigkeiten mit politischen Entscheidungen beenden.

Mit freundlichen Grüßen,

Büro Katrin Göring-Eckardt MdB

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