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Katharina Gebauer
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Frage von Michael T. •

Ein stark belasteter Pendlerwahlkreis trifft auf geringe verkehrspolitische Sichtbarkeit. Welche konkreten Initiativen haben Sie zur Verbesserung der Lage umgesetzt?

Sehr geehrte Frau Gebauer,

Sie vertreten einen Wahlkreis, der stark unter Verkehrsproblemen leidet: Pendlerverkehr Richtung Köln/Bonn, Störungen im Schienenverkehr, schwacher ÖPNV und zahlreiche Baustellen. Zugleich belasten steigende Kraftstoffpreise viele Pendler zusätzlich, da verlässliche Alternativen oft fehlen.

Als CDA-Mitglied betonen Sie Arbeitnehmerinteressen. Gerade Pendler und Ehrenamtliche sind jedoch besonders betroffen.

Daher meine Fragen:

- Welche konkreten Initiativen haben Sie zur Verbesserung der Verkehrssituation im Wahlkreis ergriffen?

- Wie haben Sie sich gegenüber der Landesregierung oder der Deutsche Bahn für bessere Verbindungen eingesetzt?

- Welche konkreten Verbesserungen wurden erreicht?

- Welche Maßnahmen planen Sie zur Entlastung von Pendlern und Ehrenamt?

- Wie bewerten Sie die aktuellen Kraftstoffpreise für Ihren Wahlkreis und welche Lösungen sehen Sie?

- Welche Rolle spielen Ihre CDA-Mitgliedschaft und Ihre Funktion im Verkehrsausschuss dabei?

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Antwort von CDU

Sehr geehrter Herr T.,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Die Verkehrssituation im Wahlkreis – insbesondere für Pendler Richtung Köln und Bonn – ist ein Thema, das mich intensiv beschäftigt und das ich aktiv verfolge.

Ich stehe in regelmäßigem Austausch mit den verantwortlichen Stellen, darunter Straßen.NRW, das nordrhein-westfälische Verkehrsministerium sowie die zuständigen Ansprechpartner bei der Deutschen Bahn. Anliegen aus dem Wahlkreis bringe ich dabei gezielt in Gespräche und Termine ein.

Konkret wird mit der Erweiterung der A59 um eine Fahrspur ein wichtiger Schritt für die Leistungsfähigkeit dieser zentralen Pendlerachse erreicht werden. Das verbessert die Anbindung der Region spürbar. Darüber hinaus ist Troisdorf über den ÖPNV bereits gut an Köln angebunden – mit einer Taktung, die für Pendler eine echte und verlässliche Alternative darstellt. Den weiteren Ausbau der S-Bahn begleite ich eng.

Auch auf der Straßeninfrastruktur gibt es konkrete Fortschritte: In Niederkassel entsteht mit der L269n eine Ortsumgehung, durch die sich schätzungsweise 50 Prozent des bisherigen Verkehrsaufkommens verlagern werden – eine spürbare Entlastung für die Anwohner. In Troisdorf trägt der erste Bauabschnitt der Umgehungsstraße L322 bereits heute zur Entlastung des Ortskerns Eschmar bei. Beide Projekte zeigen, dass die Verkehrsinfrastruktur im Wahlkreis gezielt weiterentwickelt wird.

Die gestiegenen Kraftstoffpreise belasten Pendler zusätzlich. Auf Bundesebene werden derzeit verschiedene Entlastungsmaßnahmen diskutiert und beraten. Die Entwicklungen dort verfolge ich aufmerksam und setze mich für praxisnahe Lösungen ein, die Pendler spürbar entlasten.

Verkehrspolitik ist für mich immer auch Sozialpolitik. Als CDA-Mitglied setze ich mich dafür ein, dass Mobilität verlässlich, bezahlbar und alltagstauglich bleibt – gerade für Menschen, die täglich auf funktionierende Wege angewiesen sind.

Mit freundlichen Grüßen 
Katharina Gebauer

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