Fragen und Antworten

Über Jens-Eberhard Jahn

Berufliche Qualifikation
Sprachwissenschaftler, Lehrer
Geburtsjahr
1967

Jens-Eberhard Jahn schreibt über sich selbst:

Wohnort: Leipzig (Anger-Crottendorf)
Geburtsjahr: 1967
Familienstand, Kinder: geschieden, 3 Kinder
Ausbildung: Studium der Romanistik, Germanistik, Slavistik und Geschichte.
Abschlüsse: Erstes Staatsexamen für Lehramt; Magister Artium. Zusatzqualifikation für „Deutsch als Fremdsprache“
Beruf: Sprachwissenschaftler, Lehrer, Publizist
Mitgliedschaften: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschlands (BUND), Verkehrsclub Deutschland (VCD), Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Bürgerverein, Sportverein (Minigolf), Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), alt-katholische Kirche, Netzwerk Grundeinkommen.
Fremdsprachenkenntnisse: Italienisch, Französisch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch und Kroatisch (BHMS).

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Kandidaturen und Mandate

Kandidat EU-Parlament Wahl 2019

Angetreten für: ÖDP
Wahlkreis: Bund
Wahlkreis:
Bund
Wahlliste:
Bundesliste
Listenposition:
4

Politische Ziele (Kandidat EU-Parlament Wahl 2019)

Meine inhaltlichen Schwerpunkte sind: Agrarpolitik, Strukturpolitik ländlicher Räume, Tierschutz, ethnische Minderheiten/Sprachminderheiten, Sprachpolitik.
  • Ich setze mich seit Jahren für mensch- und tiergerechte Agrarpolitik in Europa ein. Die Preise für Lebensmittel müssen die soziale und ökologische Wahrheit sagen. Mit der nicht nachhaltigen Übernutzung und Ausbeutung von Wasser, Boden, Biosystemen, Tieren und Menschen muss Schluss sein. Tierschutz zielt nicht nur auf landwirtschaftliche Tierhaltung, Tiertransporte und Qualzucht, sondern auch auf unseren Umgang mit Wildtieren, Heimtieren und Exoten. In all diesen Feldern ist die Politik gefordert, bessere rechtliche Bedingungen zu schaffen. Tierschutz ist in Deutschland Staatsziel. Dies will ich auch auf europäischer Ebene erreichen und mit Leben erfüllen.
  • Europa lebt von der Vielgestaltigkeit seiner Regionen, seiner Kulturen, seiner vielen bunten Heimaten. Ich will keinen einförmigen europäischen Schmelztiegel, sondern einen knackigen, bunten europäischen Salat mit autonomen Regionen, lebendigen Regional- und Minderheitensprachen und geschützten regionalen Kulturen. Dazu gehört die garantierte politische Vertretung europäischer Volksgruppen ebenso wie die sprachpolitische Hinwendung zur Mehrsprachigkeit.
Aus dem ökonomischen Projekt EU muss ein ökologisches, soziales und kulturelles Projekt werden. Konsequente ökologische und soziale Politik muss Lösungen dafür anbieten, dass „der Kuchen“ nicht immer weiter wachsen kann. Wirtschaftswachstum wird begrenzt durch die endlichen Ressourcen unseres Planeten. Wir müssen weg vom ersatzreligiösen Wachstumswahn auf politischer und persönlicher Ebene: Sein statt Haben, Lebensqualität statt Horten. Ich teile die jüdischen, christlichen und humanistischen Werte der ÖDP: Gerechtigkeit und Verbesserung der Welt sind möglich. Die ÖDP fasziniert mich durch ihre Kombination radikaldemokratischer Ansätze mit konsequenter Umweltpolitik. Ich bin ÖDP-Mitglied, weil ich eine Postwachstumsgesellschaft konstruktiv mitgestalten möchte. Wir sind unverbraucht. Wir sind nicht korrupt. Wir wenden uns gegen den Wachstumswahn des „schneller, höher, weiter“. Die EU und ihre Vorgängerorganisationen garantieren seit Jahrzehnten Frieden in Europa. In der EU betonen wir Gemeinsamkeiten zwischen Nachbarn und früheren Feinden. Die EU ist ein Projekt zur solidarischen Herstellung ähnlicher Lebensverhältnisse in ganz Europa.

Kandidat Bundestag Wahl 2017

Angetreten für: ÖDP
Wahlkreis:
Berlin-Spandau-Charlottenburg Nord
Wahlkreisergebnis:
0,80 %

Kandidat Berlin Wahl 2011

Angetreten für: DIE LINKE
Wahlkreis: Spandau WK 3
Wahlkreis:
Spandau WK 3
Wahlkreisergebnis:
4,70 %
Listenposition:
50