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Janosch Dahmen
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Frage von Falko W. •

Wie wird die medizinische Realität früh einsetzender Pflegebedürftigkeit – Schlaganfall, Demenz, Parkinson, MS – bei der geplanten Streichung der 100-TEUR-Grenze beim Elternunterhalt berücksichtigt?

Sehr geehrter Herr Abgeordneter,
die CDU schlägt im Pflegeneuordnungsgesetz vor, die 100.000-Euro-Grenze des Angehörigenentlastungsgesetzes zu streichen. Als Arzt kennen Sie die medizinische Realität: Schlaganfälle, frühe Demenzformen, Parkinson und MS treffen Menschen längst nicht nur im hohen Alter.
Hinzu kommt: Werden Eltern jung pflegebedürftig, müssen ihre Kinder über zwei bis drei Jahrzehnte zahlen – ohne Übergangsregelung, ohne Rücksicht auf Kredite, ohne Härtefälle. Belastet werden arbeitende Familien, statt die Pflege solidarisch zu finanzieren.
Befreiungstatbestände bei Pflichtverletzung oder Notlage fehlen. Pflegende Angehörige würden doppelt belastet.
Ich bitte Sie, im Ausschuss auf eine belastbare und evidenzbasierte Folgenabschätzung hinzuwirken.
Danke und Gruß,

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