Was unternehmen Sie bezüglich der Honorarkürzungen der Psychotherapeut*innen zum 1. April 2026?
Liebe Frau Reichinnek,
Zum 1. April 2026 drohen Honorarkürzungen von 4,5% für Psychotherapeut*innen, obwohl der Anteil der psychotherapeutischen Leistungen im Gesundheitssystem bei lediglich ca 0,5% liegt. Gleichzeitig wird die Versorgung der GKV-Versicherten weiter drastisch eingeschränkt. Wie Sie sicher wissen, ist es schon heute sehr schwer einen Psychotherapieplatz in angemessener Zeit zu finden - OBWOHL psychische Leiden die zweifhäufigste Ursache für AU-Tage, lebensgefährlich und für die ganze Gesellschaft wahnsinnig teuer sind!
Schon heute ist die Vergütung von Privatpatient*innen deutlich besser. Der Anreiz nach einer wirklich zehrenden, teuren und langen Ausbildung zur Psychotherapeutin noch einen Kassensitz zu kaufen und GKV-Patient*innen zu versorgen wird weiter sinken. Zusätzlich wird wieder einmal eine weibliche geprägte Berufsgruppe stillschweigend abgewertet!
Ich bitte Sie inständig sich für eine Beanstandung des Beschlusses nach Paragraph 94 SGB V einzusetzen! Danke!


