Sehr geehrte Frau Heinrich, können Sie sich im Bundestag bitte gegen die Kürzungen in der psychotherapeutischen Versorgung aussprechen?
... Ich bin als spät diagnostizierter ADHSler, der bisher nur die komorbiden Depressionen erkannt hat und behandeln lassen konnte, selbst betroffen und auch als Lehrer sehe ich den Leidensdruck, der aus den langen Wartezeiten auf psychotherapeutische Unterstützung folgt, jeden Tag. Die Annahme, dass die psychische Gesundheit in Deutschland weiter ausgebaut statt abgespeckt werden muss, halte ich für zentral. Nicht nur sind wir in der privilegierten Situation, uns der psychischen Gesundheit annehmen zu können, wir haben auch trotz allem zu wenig Versorgung - monatelange Wartezeiten lösen keine Probleme, sondern chronifizieren sie, und "zusammenreißen" mag vielleicht vor 50 Jahren eine scheinbar normale Lösung gewesen sein, aber es ist keinesfalls mehr zeitgrmäß.
Vielen Dank im Voraus für Ihr Engagement und mit freundlichen Grüßen,
Benjamin D.

