Gabriela Heinrich

| Abgeordnete Bundestag
Gabriela Heinrich
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Jahrgang
1963
Wohnort
Nürnberg-Gostenhof
Berufliche Qualifikation
Dipl.-Medienberaterin
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wahlkreis

Wahlkreis 244: Nürnberg-Nord

Wahlkreisergebnis: 25,6 %

Liste
Landesliste Bayern, Platz 18

Eingezogen über die Liste

Parlament
Bundestag

Die politischen Ziele von Gabriela Heinrich

Die SPD hat sich aufgrund des Wahlergebnisses für die Opposition entschieden. Das ändert aber nichts an unserem Anspruch, gestalten zu wollen. Wir werden jedes Vorhaben der neuen Koalition überprüfen, ob es den Menschen etwas bringt. Klientelpolitik und Ungerechtigkeit lehne ich ab.

Deutschland muss eine Gesellschaft der Chancen werden. Die SPD steht seit jeher für soziale Sicherheit und Aufstiegschancen. Die Bildung muss gebührenfrei werden – von der Kita bis zum Erststudium / Meister / Techniker. Und wir brauchen mehr Krippenplätze, Ganztagsschulen, modernere Schulen, Berufsschulen und Hochschulen. Erwerbstätige und Arbeitslose müssen das Recht auf Weiterbildung erhalten. Gerade in Zeiten der Digitalisierung müssen wir viel stärker als bisher in unsere Zukunft investieren.

ich habe nicht viel Hoffnung, dass die neue Regierung das Rentenniveau stabil hält. Als einzige Partei hatte die SPD ein durchgerechnetes Rentenkonzept vorgelegt. Ich werde weiterhin für dieses Konzept werben, das ist eine Frage der Gerechtigkeit.

Ungerecht geht es auch in der Krankenversicherung zu. Was wir im Gesundheitswesen endlich brauchen, ist eine gerecht von Arbeitnehmern und Arbeitgebern finanzierte Bürgerversicherung.

Eltern und pflegende Angehörige müssen oft ihre Arbeitszeiten reduzieren. Berufstätige brauchen deshalb mehr Flexibilität. Außerdem kämpfe ich für gleichen Lohn für gleiche Arbeit für Männer und Frauen. Sachgrundlose Befristungen müssen abgeschafft und ein Rückkehrrecht aus Teilzeit eingeführt werden.

Das alles hilft nichts, wenn das Wohnen zu teuer ist. Der Bund muss mehr in bezahlbare Wohnungen investieren – durch sozialen Wohnungsbau, altersgerechten Umbau und Städtebauförderung. Die SPD hatte – gegen viel Widerstand – diesen Kurs in der Großen Koalition eingeschlagen, unter anderem mit der Verdreifachung der Bundesmittel für den sozialen Wohnungsbau. Als Oppositionspartei werden wir genau darauf achten, dass eine neue Regierung hier nicht den Rotstift anlegt.

Atomkraft, Gentechnik in der Landwirtschaft und Fracking lehne ich strikt ab. Die SPD hat durchgesetzt, dass Fracking verboten wird, wir werden sehr wachsam sein, dass es nicht durch die Hintertür wieder erlaubt wird. Nur erneuerbare Energie ist zukunftsfähig.

Die SPD will mehr in die Entwicklungszusammenarbeit investieren – auch, um Fluchtursachen zu mindern. Wir stehen für die europäische Idee und sehen in Europa mehr als eine Fotogelegenheit bei Gipfeltreffen. Hass, Rassismus und Gewalt gegen Minderheiten sind ein europäisches Problem. Es muss auch europäisch gelöst werden. Als Generalberichterstatterin gegen Rassismus und Intoleranz  beim Europarat will ich weiter an Maßnahmen arbeiten, damit Hass und Gewalt weniger werden.

Die SPD wird es der nächsten Regierung nicht leicht machen. Wir werden sachlich, aber konsequent Alternativen aufzeigen und Kritik üben. Und wir werden die AfD entlarven als das, was sie ist: Eine reaktionäre Partei, die Deutschland zurück in die 1950er Jahre katapultieren will. Vor allem werden wir dafür sorgen, dass soziale Gerechtigkeit weiterhin eine starke Stimme hat.

Über Gabriela Heinrich

Seit 2013 bin ich Mitglied des Bundestages. Ich versuche, nicht Politik "zu vermitteln". Sondern ich möchte Fragen und Kritik einsammeln und aufgreifen. Dafür bin ich da. Ich suche das Gespräch mit den Nürnbergerinnen und Nürnbergern, indem ich alle Briefe und Mails beantworte, Bürgersprechstunden in den Stadtvierteln anbiete, Veranstaltungen organisiere und Vereine, Initiativen, Schulen und Unternehmen besuche. Nicht zur im Wahlkampf. Was nach Berlin gehört, nehme ich dorthin mit.

Als DEN Schwerpunkt meiner politischen Arbeit sehe ich natürlich Nürnberg an. Ich habe mich immer wieder dafür stark gemacht, dass Bundesmittel in Nürnberg ankommen. Und so möchte ich auch weitermachen.

Meine Schwerpunkte in Berlin waren während der letzten Wahlperiode die Entwicklungs- und die Menschenrechtspolitik. Bei der Parlamentarischen Versammlung des Europarats bin ich Generalberichterstatterin gegen Rassismus und Intoleranz.

Vor meiner Wahl in den Deutschen Bundestag habe ich als Redakteurin bei einem Nürnberger Softwareunternehmen gearbeitet und war über zehn Jahre Stadträtin in Nürnberg, mit den Schwerpunkten Integration und Bäderpolitik. Ich kenne aber auch Zeiten der Arbeitslosigkeit. Ich bin verheiratet und habe einen Sohn. Ehrenamtlich bin ich Vorsitzende bei pro familia Nürnberg e.V. und 2. Vorsitzende des TSV 1883 Johannis e.V. 

Alle Fragen in der Übersicht
# Familie 3Aug2019

(...) Wird es eine Rückwirkende Regelung geben um allein die Familiengerichte zu entlasten? Wie werden Sie Abstimmen? Oder was sonst noch wichtig wäre. (...)

Von: Crgre-Zvpunry Avpxry

Antwort von Gabriela Heinrich
SPD

(...)

# Frauen 29März2019

(...) die SPD redet aktuell viel über die Gleichstellung von Mann und Frau. Daher meine Frage: Was wird getan, um den deutlichen Unterschied in der Lebenserwartung von Männern und Frauen zu reduzieren? Und warum ist es seit 1950 nicht gelungen, hier Fortschritte zu machen, sondern der Unterschied wurde im Gegenteil größer (vgl. (...)

Von: Gvyzna Jrvtry

Antwort von Gabriela Heinrich
SPD

(...) Ziel der Politik muss es immer sein, solche Unterschiede zu mindern oder aufzuheben, unabhängig davon, ob Männer oder Frauen benachteiligt sind. Deswegen mahne ich, vor allem in meiner Eigenschaft als Menschenrechtspolitikerin, bei allen möglichen Gelegenheiten echtes Gender-Mainstreaming an. (...)

(...) - Wie soll garantiert werden, dass sich die Migrantensituation in Deutschland nicht verschlechtert. (...)

Von: Ubefg Jvyyreg

Antwort von Gabriela Heinrich
SPD

(...) Antwort: Wenn Sie damit meinen, dass weniger Migranten kommen sollen: Der Migrationspakt unterscheidet klar zwischen Flüchtlingen und Migranten. Im Pakt heißt es wörtlich: „Lediglich Flüchtlinge haben ein Anrecht auf den spezifischen internationalen Schutz, den das internationale Flüchtlingsrecht vorsieht.“ Insofern gibt es diesbezüglich keine Änderung und auch keinen Grund, weswegen durch den Pakt mehr Menschen nach Deutschland kommen könnten. (...)

(...) Warum ist dieser Immigrationspakt erst kurz vor Ultimo der deutschen Bevölkerung bekannt gemacht worden? (...)

Von: Ubefg Ynatre

Antwort von Gabriela Heinrich
SPD

(...) Im Bundestag wird über den Pakt nicht abgestimmt, da es sich nicht um ein Gesetz handelt. Im Bundestag haben die Koalitionsfraktionen aber die Bundesregierung dazu aufgefordert, mit dem Globalen Pakt für eine sichere, geordnete und reguläre Migration die internationale Zusammenarbeit in der Migrationspolitik zu stärken und Migration besser zu regeln und zu steuern. (...)

# Integration 14Nov2018

(...) in vier Wochen soll der Migrationspakt in Marrakesch von der Bundesregierung ratifiziert werden. (...)

Von: Oreaq Fpuzvgg

Antwort von Gabriela Heinrich
SPD

(...) Flucht und Migration sind weltweite Phänomene, die kein Nationalstaat alleine regeln und gestalten kann. Deswegen ist es gut, wenn die Weltgemeinschaft das zusammen macht. (...)

# Wirtschaft 7Okt2018

(...) 40 Megareiche sind also reicher als die Hälfte der deutschen Bevölkerung. Die ärmere Hälfte der bundesdeutschen Einwohnerschaft hat insgesamt weniger Vermögen als 40 superreiche Einwohner insgesamt. (...)

Von: Oreg Ubsare

Antwort von Gabriela Heinrich
SPD

(...) ich bin dafür, dass die Reichen mehr abgeben zugunsten des Gemeinwohls. Denn die ungleiche Vermögensverteilung ist in der Tat ein Problem. (...)

Können Sie mir bitte einen vernünftigen Grund nennen, warum ich nach der Causa Maaßen jemals noch wählen soll? Antworten Sie bitte nicht , dass sich die SPD ja durchgesetzt und die Ablösung erreicht hat. (...)

Von: Jreare Ynzcreg

Antwort von Gabriela Heinrich
SPD

(...) Und diese Kräfte machen sich bereits in unseren Institutionen breit. Deshalb ist es uns enorm wichtig, dass der Präsident des Verfassungsschutzes untadelig ist. Dass er Demokratie, Rechtsstaat und Menschenrechte verteidigt anstatt Verschwörungstheorien zu verbreiten. (...)

# Sicherheit 29Juli2018

(...) aufgrund der Kombination ihrer Ausschussmitgliedschaften möchte ich folgende Frage an Sie richten: ist der THW auf die Auswirkungen des Klimawandels genügend vorbereitet? (...)

Von: Naqernf Wnabjvgm

Antwort von Gabriela Heinrich
SPD

(...) der Klimawandel ist selbstverständlich auch beim THW ein Thema – schon seit längerem, unter anderem in Fachkonferenzen und als Teil der 2007 gestarteten Arbeitsgruppe „Klimawandel und Bevölkerungsschutz“. Dies auch vor dem Hintergrund der 2008 von der Bundesregierung verabschiedeten Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel. (...)

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