Frank Jablonski sitzt im Fraktionssaal im Landtag NRW. Er trägt ein blaues Hemd und lächelt in die Kamera.
Frank Jablonski
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Frage von Felix H. •

Haben Sie Ideen zur besseren Einbindung und Würdigung des in der Provenienzforschung oft hochqualifizierten Kunsthandels bei der Restitution von NS-Raubkunst? Plant NRW ein allgemeines Verkaufsverbot?

"Die Rückgabe von Raubkunst, die im Nationalsozialismus jüdischen Eigentümern entzogen wurde, kommt in Deutschland nur schleppend voran. In der Debatte um Beschleunigung und Reform der Beratenden Kommission wird übersehen, dass auch der Kunsthandel einen wichtigen Beitrag leistet zu Provenienzforschung und Aufarbeitung von NS-Unrecht."

https://www.handelsblatt.com/arts_und_style/kunstmarkt/ns-raubkunst-die-leistung-des-kunsthandels-bei-der-restitution/100023981.html

Soll nun ein allgemeines Verkaufsverbot die Provenienzforschung im Kunsthandel unmöglich machen?

https://www1.wdr.de/politik/politik-in-nrw/holocaust-dokumente-handel-verbot-100.html

Dürfen dann im "Gedächtnistheater" um die "gefühlten Opfer" und "Illusionen der Vergangenheitsbewältigung" auch die meisten statistisch im Rentenalter in Altersarmut lebenden* jüdischen Menschen hierzulande, ihre persönlichen oder familiären Gegenstände nicht mehr verkaufen?

* https://taz.de/Altersarmut-von-Juedinnen-und-Juden/!6065960/

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