Frank Heinrich
CDU

Frage an Frank Heinrich von fnaql Ynatraoretra bezüglich Soziale Sicherung

04. September 2013 - 09:42

Wahl 2013

Sehr geehrter Herr Heinrich,

andere Abgeordnete haben es ja sogar in Zahlen ausgedrückt, wie ich der Freien Presse entnehmen konnte. Was genau haben Sie für Chemnitz und die Chemnitzer Bürger in den letzten vier Jahren erreicht?

Frage von fnaql Ynatraoretra
Antwort von Frank Heinrich
17. September 2013 - 14:34
Zeit bis zur Antwort: 1 Woche 6 Tage

Sehr geehrte Frau Langenbergen,

vielen Dank für Ihre Nachfrage. Auf meiner Website berichte ich ausführlich über meine Arbeit, dort finden Sie u.a. eine kleine Bilanz, die die ZEIT erhoben hat. Zu meiner eigenen Überraschung habe ich von allen sächsischen Abgeordneten die meisten Reden im Bundestag gehalten.

Sie fragen gezielt nach Chemnitz, was habe ich erreicht? Ich kann hier nur einen kleinen Einblick geben:

Politisch bin ich beides, Nationalspieler und CFC’ler, und es ist mir wichtig, hier die Balance zu halten. Ich bin für Chemnitz im Bundestag und habe dort eine Vielzahl von politischen Entscheidungen zu treffen, die nicht nur für unsere Stadt gelten, sondern für die gesamte Bundesrepublik. Das erfordert gründliche Einarbeitung in eine Menge Fachgebiete, auch wenn Chemnitz möglicherweise gar nicht davon betroffen ist. Hier geht es um richtige Entscheidungen für unser Land. Ich denke, da ist der CDU unter Führung von Angela Merkel sehr viel Gutes gelungen.

Andererseits bringe ich die Chemnitzer Stimme ein, wo ich kann und baue Brücken von und nach Chemnitz. So habe ich Kooperationen angestoßen zwischen der TU Chemnitz und Malawi, zwischen dem Bethanien Krankenhaus und Liberia, zwischen den Kunstsammlungen und Bangladesch. Hier wächst und entsteht Neues, das gut ist für Chemnitz. Regelmäßig veranstalte ich Runde Tische zum Thema Wasser in Chemnitz und in Berlin. Auch hier ist die TU involviert sowie verschiedene Chemnitzer Unternehmen. Unser Ziel sind gemeinsame Projekte mit afrikanischen Ländern, in beiderseitigem Nutzen. In den letzten vier Jahren habe ich mehr als 180 Unternehmen besucht, dazu zahlreiche Termine bei Vereinen, Bildungseinrichtungen, im Gesundheits- und Sozialwesen wahrgenommen und anschließend Kontakte vermittelt oder Informationen eingeholt bei den zuständigen Ministerien oder Fachausschüssen.

Neben all dem hat meine Fraktion es möglich gemacht, dass u.a. vier größere Chemnitzer Projekte mit Geldern des Bundes gefördert werden: die Jacobikirche und die Kirche Adelsberg, der Chemnitzer Olympiastützpunkt und der Verein „Richard Hartmann“, der sich für den Erhalt des ehemaligen Rangierbahnhofs in Hilbersdorf einsetzt.

Und nicht zuletzt: Ich habe mit dazu beigetragen, dass wir als CDU-Fraktion für einen tariflichen Mindestlohn eintreten.

Mit freundlichen Grüßen

Frank Heinrich