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Emmi Zeulner
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Frage von Volker S. •

Die Gesundheitskosten für Bürgergeldempfänger werden im wesentlichen aus den Beitragsgeldern der gesetzlichen Krankenkassen gezahlt. Warum sind privat Krankenversicherte nicht dran beteiligt?

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Antwort von CSU

Sehr geehrter Herr S.,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Dazu habe ich mich öffentlich geäußert (https://www.welt.de/wirtschaft/article69df1baae0f60045a48bb04f/reform-der-krankenkassen-csu-fordert-uebernahme-von-versicherungskosten-fuer-buergergeld-bezieher.html oder https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/welt-am-morgen/neu-emmi-zeulner-csu-zur-gkv-reform-100.html) und ich kämpfe in den aktuellen Verhandlungen darum. Die Verhandlungen sind sehr schwere, weil das Defizit in der Gesetzlichen Krankenversicherung so hoch ist. Aber ich habe auch deutlich gemacht, dass Unwuchten im System offen angesprochen werden müssen, z.B. wie wir künftig die Beamten und privat Versicherten besser einbeziehen können. Das darf kein Tabu mehr sein und dafür werde ich mich einsetzen. Gerade weil wir zugesagt haben, den Beitrag stabil zu halten.

Wir stehen zu notwendigen Reformen im Gesundheitssystem – aber sie müssen gerecht, ausgewogen und für die Menschen nachvollziehbar sein. Es kann nicht sein, dass Beitragszahler jedes Jahr mit 10 bis 12 Milliarden Euro für Bürgergeldempfänger einspringen, während gleichzeitig der eigene Ehepartner aus der solidarischen Mitversicherung herausgedrängt wird. Das widerspricht jedem Gerechtigkeitsempfinden.

Mit freundlichen Grüßen

Emmi Zeulner, MdB

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