Wie bewerten Sie, dass mit Jens Spahn und Hendrik Streeck zwei prominente CDU-Abgeordnete eine Leihmutterschaft im Ausland realisierten, obwohl die CDU diese Praxis in Deutschland offenkundig ablehnt?
Sehr geehrter Herr Bamberger,
wie bewerten Sie die meiner Meinung nach vorliegende Doppelmoral, dass mit Jens Spahn und Hendrik Streeck zwei prominente CDU-Abgeordnete eine Leihmutterschaft im Ausland realisierten, obwohl Ihre Partei diese Praxis offiziell ablehnt? Die CDU hat sich auf ihrem 38. Parteitag 2026 erneut gegen die Leihmutterschaft ausgesprochen (https://www.frauenunion.de/artikel/38-parteitag-der-cdu-stuttgart).
Dass Unionsabgeordnete diese im Ausland dennoch in Anspruch nehmen (https://www.spiegel.de/thema/leihmutterschaft/), wirft für mich Fragen zur politischen Glaubwürdigkeit auf. Da in Deutschland durch das Embryonenschutzgesetz diese Praktik untersagt ist (https://www.lsvd.de/de/ct/1442-Leihmutterschaft-Rechtslage-in-Deutschland) und die Anerkennung im Ausland komplex ist, stellt sich mir die Frage: Ob und wie ist diese Diskrepanz gegenüber den Wählerinnen und Wählern vermittelbar?
Vielen Dank für Ihre Antwort und freundliche Grüße
Daniel S.

