Frage an
Dietmar Bartsch
DIE LINKE

(...) welche Maßnahmen sieht die Politik der Linken vor, um in Deutschland eine offene und mutige Diskurskultur zu befördern und zu verhindern, dass sich die gesellschaftlichen und politischen Diskurse in Polaritäten aufreiben? (...)

Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen
18. September 2017

(...) Eine andere Polarität wäre möglich, fände sie innerhalb des demokratischen Spektrums statt. Würden "rechts" und "links" wieder inhaltliche Alternativen bilden, zwischen denen eine Entscheidung getroffen werden könnte, so wäre das bereits ein Einstieg in eine diskursivere Auseinandersetzung. Eine auf Dauer gestellte große Koalition verhindert das und stärkt so indirekt die AfD. (...)

Frage an
Dietmar Bartsch
DIE LINKE

(...) nein, denken Sie jetzt, jetzt kommen auch noch die Rentner mit ihren Forderungen! Ja, und zwar ganz gezielt geht es mir um "Vergünstigungen" für alle Rentnerinnen und Rentner z.B. im ÖPNV, oder Konzerte oder Straßenbahn, man könnte doch z.B. die Fahrkarten für die KVB halbieren. Ich möchte so gerne wieder mal in die Philharmonie in ein Konzert, ist mir aber bei 700 EURO Rente nicht möglich. (...)

Senioren
24. August 2017

(...) Was Sie beschreiben, erlebe ich jeden Tag in Ost und West, auf dem Land und in der Stadt, ob über Zuschriften oder im direkten Kontakt mit den Menschen. Viele, ob jung oder alt, können sich die einfachsten Dinge des Lebens nicht mehr oder nur mit großen persönlichen Anstrengungen noch leisten. Die Kinderarmut nimmt ebenso wie die Altersarmut zu. (...)

Frage an
Dietmar Bartsch
DIE LINKE

(...) Wenn du wie du schreibst generell gegen das Ehegattensplitting bist und die Öffnung der Ehe für homosexuelle Partnerschaften dieses Problem auch nicht aufhebt, wieso hast du dann für die Homoehe gestimmt? Und wenn du aus anderen Gründen für die Homoehe gestimmt hast, wieso setzt du dich dann aus diesen anderen Gründen nicht auch für die Eheöffnung für gleichgeschlechtliche, erwachsene Geschwister oder drei Erwachsene ein? (...)

Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen
17. August 2017

(...) Interessiert habe ich zur Kenntnis genommen, dass Sie Ihre "Fragen" wortgleich an mehrere Abgeordnete und Kandidaten gestellt haben. Ihre Unterstellung, ich würde menschengruppenbezogene Diskriminierungen nicht verurteilen oder islamophob sein, ist absurd. Zudem sehe ich Ihre Fragen als beantwortet an und bin daher nicht bereit, diese Diskussion auf jener Grundlage weiterzuführen. (...)