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David Preisendanz
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Frage von Elfi E. •

Werden Sie sich für einen Erhalt der extrabudgetären Vergütung der Psychotherapie einsetzen und sich an diesem Punkt gegen die Empfehlung der Finanzkommission stellen?

Sehr geehrter Herr Preisendanz,

ich bin neu niedergelassene Psychotherapeutin in der Landeshauptstadt in BaWü. Nach jahrelanger, kostenintensiver Ausbildung habe ich eine Zulassung abkaufen können. Nun ist zum Beginn meiner Praxisgründung durch die Gesundheitsreform keinerlei Planungssicherheit mehr für mich vorhanden, da mir eine Liquiditätsprognose auf der Basis fester Stundensätze erstellt wurde. Auch die Anstellung einer Kollegin ist so stark risikobehaftet. Eine Rückführung der Psychotherapie in die morbiditätsbedingte Gesamtvergütung, oder auch eine "schleichende Quotierung" aber einer bestimmte Menge von Leistungen, zwingt mich so zu rein konservativer Planung. Es werden dadurch schon in absehbarer Zeit in meiner Praxis mind. zehn Plätze (je nach Quotierung durchaus mehr) verloren gehen. Wie weit der Reinerlös wirklich sinken wird, ist schwer zu sagen: so ist keine Existenzgründung möglich. Und keine Schaffung eines Arbeitsplatzes! Bitte prüfen Sie die Idee der Budgetierung.

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