Welche Pläne haben Sie und Ihre Partei für die Zukunft des Gesundheistwesens?
Sehr geehrter Herr Lede Abal, ich wünsche viel Erfolg im Wahlkampf. Ich setze mich ein für faire Arbeits- und Lebens- Bedinungen in Wirtschaft, Bildung und Zivilgesellschaft. ich begleite mehere Organisationen die sich für eine stärkere integrative Versorgung (Pflege, Medizin) einsetzen und für Lösungen die sozial, kostengünstig und naturheilkundlich basiert sind. Welche konkreten Schritte planen Sie um diesem Bereich zu stärken oder setzen Sie Ihre Schwerpunkte strärker bei kapitalisierung und Sanierung des Gesundheitswesens?“
Vielen Dank für Oeine Antwort! Herzliche Grüße aus Tübingemn, Joos v. d. D.
Wir setzen uns bei der Bundesregierung für eine verlässliche Finanzierung der Krankenhäuser ein, damit sie gut ausgestattet sind und ihre Leistungen dauerhaft auf hohem Niveau erbringen können. Mit einer seit Jahren steigenden Investitionskostenförderung unterstützen wir Krankenhäuser zuverlässig. Unsere Politik hat bereits Lücken geschlossen – von Investitionen in die Krankenhausinfrastruktur bis zur Stärkung der hausärztlichen Versorgung. Diese Linie wollen wir fortsetzen, um Kliniken baulich, technisch und digital gut aufzustellen. Vom Sondervermögen Infrastruktur des Bundes stellen wir über den Nachtragshaushalt 2025 zusätzlich 200 Mio. Euro für die Krankenhaus-Infrastruktur z.B. die Stärkung der Krisenvorsorge zur Verfügung. Auch Uniklinika bekommen darüber insbesondere für Sanierung und Neubauten 800 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.
Wir denken Gesundheit in allen Politikfeldern mit und richten die Versorgung daran aus, präventive und digitale Angebote zu stärken, bevor Ressourcen in der ambulanten und stationären Versorgung gebunden werden. Für eine gute Versorgung im ganzen Land ist der Ausbau sektorenübergreifender Versorgung unerlässlich. Wir setzen uns auf Bundesebene dafür ein, dass Primärversorgungszentren (PVZ) und Case-Management-Aufgaben durch nicht-ärztliche Fachkräfte Teil der Regelversorgung werden – als erster Zugangspunkt ins System, besonders im ländlichen Raum. Mit der Weiterentwicklung der Landarztquote, einer geplanten Kinderlandarztquote, Programmen wie dem Landarzt-Track, einem kommunalen Ärztefonds sowie mehr Lehrpraxen im ländlichen Raum wollen wir die hausärztliche Versorgung stärken und damit Notaufnahmen und Kliniken entlasten.
Sehr viele Beschwerden und Fragen können final über eine Digitale Kontaktaufnahme mit einer „Praxis“ (Docdirekt) abgeschlossen werden. Patient*innen durch gezielte Steuerung dahin zu lotsen wo sie die für sie beste Versorgung bekommen ist zwingend notwendig. Dazu gibt es bereits gute digitale Möglichkeiten wie z.B. docdirekt. Das wollen wir und müssen wir aber noch zielgerichteter und flächendeckend ausbauen. Neben Angeboten wie docdirekt bauen wir landesweite digitale Gesundheitsinfrastruktur wie sichere Gesundheitsclouds für Datenaustausch, Zweitmeinungen und personalisierte Medizin aus.
Wir wollen einen „Pakt der Pflege für Baden-Württemberg“, den Landespflegerat institutionell stärken, die Pflegeausbildung modernisieren und innovative Pflegeprojekte fördern. Neue Berufsbilder wie die Community Health Nurse sollen wohnortnahe Versorgung, Prävention und Koordination verbessern. Wir setzen uns für eine landesweite Präventionsstrategie ein und wollen Schulgesundheitsfachkräfte weiter erproben, um gesundheitliche Chancengleichheit früh zu verbessern.


