Fragen und Antworten

Bundestag Wahl 2017
Portrait von Constanze Tucher von Simmelsdorf
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Constanze Tucher von Simmelsdorf
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Über Constanze Tucher von Simmelsdorf

Ausgeübte Tätigkeit
Studienrätin
Geburtsjahr
1960

Constanze Tucher von Simmelsdorf schreibt über sich selbst:

Portrait von Constanze Tucher von Simmelsdorf

Constanze von Tucher ist 1960 in Augsburg geboren. Sie ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Das Abitur absolvierte sie am Gymnasium in Friedberg. An der Universität Augsburg studierte sie das Lehramt für Realschule in den Fächern Englisch und Musik.
Seit 1987 arbeitet sie – unterbrochen durch Erziehungszeiten - als Realschullehrerin, zuletzt in der Dr.-Max-Josef-Metzger Schule in Meitingen. Ihre Arbeit ergänzte sie mit der Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie.
In Aichach-Friedberg engagiert sie sich im Arbeitskreis „Gemeinwohlökonomie Paartal“ und „AKO-Alternative Konzepte für Mobilität.“
Constanze von Tucher ist Kreisvorsitzende der ÖDP Aichach-Friedberg.

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Kandidaturen und Mandate

Kandidatin Bundestag Wahl 2017

Angetreten für: ÖDP
Wahlkreis: Augsburg-Land
Wahlkreis
Augsburg-Land
Wahlkreisergebnis
1,90 %
Listenposition
1

Politische Ziele

Die ÖDP ist die einzige Partei in Deutschland, die per Satzung auf Spenden und Sponsoring von Firmen und Verbänden verzichtet. Dies ist die Voraussetzung für eine unabhängige, politische Kultur: Mensch, Umwelt und Demokratie stehen vor dem Profit.

Schwerpunkte:

Bessere Landwirtschaft: Die Orientierung unserer Wirtschaft nach  ständigem Wachstum zeigt auch in der Landwirtschaft seine "Früchte". Durch Monokulturen, Einsatz von gentechnisch verändertem Saatgut und dem Einsatz von Herbiziden werden die Böden ausgelaugt und das Grundwasser verunreinigt. Insekten (vor allem Bienen) und Vögel werden dadurch in ihrer Existenz bedroht. Die vielen Überschwemmungen bei Starkregen resultieren auch aus der Bodenverdichtung  in der Landwirtschaft. Selbst Papst Franziskus mahnt uns: "Diese Wirtschaft tötet". Die kleinbäuerliche Landwirtschaft, mit regionalen, saisonalen und biologischen Produkten muss gefördert werden und Agrarriesen müssen ihre Preise an den tatsächlichen Kosten ausrichten (z. B. Reinigung des Wassers).

Alternative Konzepte für Mobilität: Mehr Straßen bedeuten mehr Verkehr: Durch neue Konzepte soll der öffentliche Nahverkehr drastisch billiger und ausgebaut werden. Der Ausbau des Schienennetzes soll den Personen- und Güterverkehr von den Straßen holen, Elektromobilität soll gefördert werden.

Fairhandel statt Freihandel: Leider begünstigen die "Frei"-handelsabkommen hauptsächlich große Konzerne. Klima- und Umweltschutz, Demokratie und Sozialstandards werden dabei untergraben. Freihandelsabkommen zerstören auch die Marktwirtschaft in Entwicklungsländern (z. B. durch Ausfuhr von Milchpulver aus Deutschland). Dies wiederum ist eine Ursache der ganzen Flüchtlingsproblematik.  

Einwanderungsgesetz: Viele Menschen, die als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind, haben sich gut integriert, haben Arbeit gefunden und bezahlen Steuern. Gerade diese Menschen werden jetzt wieder in ihre Heimatländer abgeschoben, weil man sie als sicher deklariert hat. Ein Einwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild würde diesen Menschen die Möglichkeit geben, Deutschland das zurückzugeben, was sie an Hilfe erhalten haben und würde viele andere dazu motivieren, sich zu bilden und sich zu integrieren.  

Interreligiöser Dialog: Es gibt keine Religion, die nicht den Frieden als Ziel hat. Alle Religionsgemeinschaften sollten diese Kraft nutzen, um respektvoll und auf Augenhöhe miteinander an diesem Ziel zu arbeiten.