Werden Sie sich dafür einsetzen, dass Schwangerschaftsvorsorge von der geplanten Budgetdeckelung im Rahmen des BStabG ausgenommen wird?
Sehr geehrte Frau Bünger,ich schreibe Ihnen als Mutter und Bürgerin aus Ihrem Wahlkreis, da mich ein konkretes gesundheitspolitisches Vorhaben sehr besorgt: die geplante Einbeziehung der Schwangerschaftsvorsorge in den Budgetdeckel im Rahmen des BStabG.Bisher ist die Schwangerschaftsvorsorge extrabudgetär abgerechnet worden – jede medizinisch notwendige Leistung wurde ohne Mengenlimit vergütet. Das soll sich ab 2027 ändern.Meine Sorge ist nicht abstrakt: Wenn das Budget einer Praxis ausgeschöpft ist, werden Termine verschoben – das ist betriebswirtschaftlich nachvollziehbar, medizinisch aber gefährlich. Denn Einsparungen in der Schwangerschaftsvorsorge sind keine echten Einsparungen – sie verschieben Risiken auf diejenigen, die sich am wenigsten dagegen wehren können.Setzen Sie sich dafür ein, dass Schwangerschaftsvorsorge von der Budgetdeckelung ausgenommen bleibt? Ich würde Sie von Herzen darum bitten.

