Wie verhindern Sie einen Kahlschlag der ambulanten Erwachsenenpsychotherapie?
Kolleg*innen der Erwachsenenpsychotherapie (mich selbst einbeschlossen) fürchten um ihre Zukunft. In Anbetracht der Maßnahmen und des halbherzigen Entschließungsantrags, der Erwachsenenpsychotherapeuten erheblich schlechter stellt, entsteht der Eindruck bei vielen meiner Kolleg*innen (so die Diskussion in etlichen Gruppen), dass hier der Weg zu einer Abschaffung der Psychotherapie als kassenärztliche Leistung gebahnt wird. (Ich denke, das wäre fahrlässig und würde viel kosten - ich kann aber meine Kolleg*innen gut verstehen, weil die ambulante PT für Erwachsene gerade regelrecht "geschrottet" wird und auch ich erhebliche Sorgen diesbezüglich habe.) Wieso merken Sie nicht, dass Psychotherapeut*innen und Patient*innen gerade massiv verunsichert werden. Warum kommen Sie in Anbetracht der fatalen Kürzungen im Gesundheitswesen, die ihnen allen früher oder später auf die Füße fallen werden, auf die Idee, einen Tankrabatt unter die Leute zu bringen? Wieso sind hier plötzlich Milliarden da?

