Frage an Barbara Hendricks von Nagba Uhore bezüglich Umwelt

05. Mai 2017 - 20:18

Sehr geehrte Frau Dr. Dr. Hendricks,

kann es sein, dass bei Fracking die Bevölkerung Risiken ausgesetzt werden, wodurch Gesundheitsschädigungen bewirkt werden können?
Oder kann das ausgeschlossen werden - von Ihnen, der ECHA oder von den entsprechenden Unternehmen? Falls dies ausgeschlossen werden kann, wäre es doch sinnvoll, gegenüber der Bevölkerung eine Garantie abzugeben, dass jedem Bürger / jeder Bürgerin Schadensersatz und Schmerzensgeld bezahlt werden, falls sich evtl. später herausstellen sollte (zum Beispiel wenn Messmethoden feiner werden bzw. wenn ausreichend viele entsprechende Studien vorliegen -beim Zigaretten Rauchen war man wegen der unterschiedlichen Studienlage seitens der Wirtschaft und der Politik verständlicher Weise auch erst sicher, als man es wissenschaftlich nicht mehr leugnen konnte, dass Zigaretten Rauchen gesundheitsschädlich/kanzerogen ist-), dass Fracking gesundheitsschädlich ist.

Zur Beruhigung der Bevölkerung könnten doch Sie persönlich, das Bundesumweltministerium, die ECHA und die verantwortlichen Firmen eine entsprechende Garantie erklären, dass jeder Bürger/ jede Bürgerin, die Folgen von Fracking ausgesetzt wird, Schadensersatz und Schmerzensgeld erhalten.

Wie stehen Sie zu einem generellen, ausnahmslosen Verbot jeglichen Frackings?

Und wie stehen Sie zu meinem Vorschlag?

Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen
Anton Huber

Frage von Nagba Uhore
Antwort von Barbara Hendricks
09. Mai 2017 - 08:52
Zeit bis zur Antwort: 3 Tage 12 Stunden

Sehr geehrter Herr Huber,

für Ihre Anfrage bedanke ich mich. Ihre Anfrage betrifft meine Tätigkeit als Bundesministerin. Daher möchte ich Sie bitten, sich direkt an das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit zu wenden. (Postadresse: Stresemannstrasse 128-130, 10117 Berlin; Online-Kontaktformular: www.bmub.bund.de/P904/ )

Mit freundlichen Grüßen
Barbara Hendricks