Unzumutbare Sachleistungen: Was passiert im Notfall mit autistischen ADHS Kindern
Sehr geehrte Frau Bas,beim geplanten Überbrückungsbudget im neuen Pflegegesetz frage ich Sie ganz konkret nach der Praxis: Was passiert eigentlich, wenn eine Mutter von mehreren Kindern – darunter ein Kind mit Autismus oder ADHS – oder die ehrenamtliche Kraft eines Demenzkranken mit Pflegegrad 5 plötzlich akut erkrankt?Dieses Notgeld wird ja eben nicht ausgezahlt, sondern starr als Sachleistung für Heime oder Pflegedienste einbehalten. Wie stellt sich die Politik das im Alltag vor? Wollen Sie diese schwer betroffenen Kinder und Demenzkranken dann im Notfall einfach mitten im Chaos ins Heim stecken oder für ein paar Stunden einen fremden Pflegedienst schicken? Das funktioniert bei Autismus oder schwerer Demenz überhaupt nicht und zerschlägt jedes vertraute Netzwerk.Wie soll dieses Gesetz Familien in einer akuten Notsituation ohne flexibles Geld wirklich helfen?Mit freundlichen Grüßen,

