Die SPD steht voll hinter den Kürzungen in der Pflege insbesondere der Verhinderungspflege, wie möchten Sie das ganze finanzieren wenn die Angehörigen wegbrechen?
Sehr geehrte Fr.Bas, ich bin eine seit 39 Jahren pflegende Mutter, für die Pflege meiner Tochter habe ich meine Selbständigkeit aufgeben, in den 39 Jahren meiner häuslichen Pflege habe ich zusätzlich noch meine Mutter mit PG 5, nachtaktiver Demenz gepflegt und noch Onkel/Tanten versorgt, das alles war nur zu schaffen weil ich die Verhinderungspflege/Kurzzeitpflege flexibel nutzen und einsetzen konnte. Dies möchten die SPD und alle anderen Parteien nun streichen, ich glaube niemand von ihnen kann sich nur ansatzweise vorstellen was es heißt 24/7/365 auf Alarmstufe Rot zu laufen. Durch die jahrelange Pflege habe ich chronische Schlafstörungen, Bluthochdruck u. Vorhofflimmern/ Herzrhythmusstörungen bekommen, durch das menschenverachtende PNOG kann ich nicht mal mehr Therapien usw wahrnehmen. Ich werde die Pflege meiner Tochter auf Sachleistungen umstellen, dieser Betrag wird die Pflegekasse mit 14000€ jährlich belasten statt der 3560€ ! Wie will die Pflegekasse das finanzieren?

