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Axel Gehrke
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Frage von Ingrid K. •

Frage an Axel Gehrke von Ingrid K. bezüglich Gesundheit

Sehr geehrter Herr Dr.Gehrke,

als Selbständige Fotografenmeisterin, Jahrgang 1954, früher alleinerziehend und leider Mitglied der PKV befinde ich mich in einer ernsten Falle.
Trotz mehrfachem Tarifwechsel, verbunden mit Leistungsverzicht bezahle ich derzeit 45 % meines Einkommens in die Krankenkasse, was ein unhaltbarer Zustand ist.
Es interessiert niemand woher ich dieses Geld nehmen soll, das einzige was interessiert ist die pünktliche Bezahlung. Der Basis- und auch der Standart tarif sind teurer als mein derzeitiger Tarif.
Vom Notlagentarif habe ich schon gehört, scheue aber vor dem Prozedere zurück, bzw. ich habe Angst davor weil ich nicht auch noch einen Rechtsstreit riskieren möchte.

Es muß doch möglich sein für die Bürger einkommensabhängige, bezahlbare Tarife auch bei der PKV zu erzwingen, wenn diese sich so stur stellen wie ich es erlebe.

Auf eine baldige Antwort von Ihnen würde ich mich sehr freuen

Ingrid Kessler

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Antwort von
AfD

Sehr geehrte Frau K.,

vielen Dank für Ihre E-Mail mit der ergreifenden Schilderung Ihrer ganz persönlichen Situation.

Als Obmann und ordentliches Mitglied im Ausschuss für Gesundheit teile ich Ihre Kritik am politischen Vorgehen der Altparteien und der derzeitigen Gesetzeslage zum Nachteil unserer privat Krankenversicherten. Positionspapiere der AfD Fraktion zu den unterschiedlichen gesundheits- und sozialpolitischen Themen sind derzeit entweder in Arbeit oder teilweise schon in Form von Reden im Bundestag oder Anträgen im Ausschuss für Gesundheit veröffentlicht.

Bezahlbare Basis- oder Standarttarife sind eine absolute Notwendigkeit. Kein Selbständiger hat die Garantie für den dauerhaften Erfolg seines Unternehmen. Das darf nicht zur Versicherungslosigkeit oder Unbezahlbarkeit der Krankenversicherung führen, derweil Millionen Menschen in das Land strömen, deren Krankheitskosten uns ungefragt auferlegt werden. "Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) rechnet laut „Spiegel“ bis 2022 mit Kosten für die Flüchtlingspolitik von rund 70 Milliarden Euro für den Bund. Zu den 70 Milliarden Euro kämen acht Milliarden Euro hinzu, die der Bund bis 2021 an Länder und Kommunen als Entlastung für deren Kosten zahlt." Dass dies die Ungerechtigkeit durch die andauernde illegale Einwanderung in unsere Sozialsysteme wohl noch weiter verstärken wird, macht die Situation nicht einfacher. Bürger wie Sie hingegen werden viel zu oft im Stich und mit Ihren Problemen allein gelassen.

Wir werden in unserer politischen Oppositionsarbeit die Interessen unserer Selbständig Tätigen auch weiterhin vertreten. Auf Grund der derzeitigen Mehrheitsverhältnisse im Deutschen Bundestag kann ich Ihnen leider keinen verbindlichen Termin für eine neue, bessere Gesetzeslage die diese Ungerechtigkeit beendet und deren Umsetzung nennen. Aber wir treiben auch das Thema gerechte Berechnung Beiträgen zur Krankenversicherung bis zum Erfolg voran.

Ihnen danke ich für Ihr freundliches Interesse an unserer Arbeit.

Mit freundlichen Grüßen und besten Wünschen
Ihr A. Gehrke