Arnold Vaatz
CDU
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Frage von Wnan Evpugre an Arnold Vaatz bezüglich Familie

# Familie 05. Juli. 2019 - 22:52

Sehr geehrter Herr Vaatz,

Was tut die CDU dafür, dass es immer unnötiger wird, Abtreibungen vorzunehmen? Wie wird für das Leben im Mutterleib gekämpft, sodass sich die schwangeren Frauen mehr und mehr für die Kinder entscheiden?

Vielen Dank für Ihre Antwort!

Von: Wnan Evpugre

Antwort von Arnold Vaatz (CDU) 28. Aug. 2019 - 09:54
Dauer bis zur Antwort: 1 Monat 3 Wochen

Sehr geehrte Frau Evpugre,

die CDU als christliche Partei hat Versuche anderer Parteien, die Schutzpflicht des Staates gegenüber dem ungeborenen Leben abzubauen, bislang verhindern können. Erst kürzlich wurden Gesetzentwürfe der Opposition im Deutschen Bundestag, welche das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche abschaffen wollten, von uns abgelehnt. Damit wäre aus unserer Sicht eine wichtige Schutznorm für das ungeborene Leben weggefallen. Laut Grundgesetz ist der Staat verpflichtet, menschliches Leben, auch das ungeborene, zu schützen. Menschenwürde steht auch dem ungeborenen menschlichen Leben zu und rechtlicher Schutz gebührt daher auch dem Ungeborenen gegenüber seiner Mutter.

Unserer Meinung nach muss verhindert werden, dass Schwangerschaftsabbrüche als etwas Normales gelten und kommerzialisiert werden. Die Maßnahmen, die der Staat zu Erfüllung seiner Schutzpflicht besitzt, müssen meines Erachtens weiterhin gestärkt werden, um Mütter vor Beeinflussungen zu schützen, die der Entscheidung für das Kind entgegenwirken. Dazu gehört auch, den rechtlichen Schutzanspruch des ungeborenen Lebens im allgemeinen Bewusstsein stärker zu beleben.

Das heute geltende Abtreibungsrecht, was das Selbstbestimmungsrecht der Mutter mit Beratung und Überlegungsfrist als auch den Schutz des ungeborenen Lebens wahrt, ist das Ergebnis einer jahrelangen harten Debatte, die diese letztlich befriedet hat und vor leichtfertigen Veränderungen geschützt werden sollte.

Persönlich teile ich die meist starke Fokussierung der zukünftigen Kinder als notwendigen, wirtschaftlichen Faktor nicht. Kinder stellen einen Gewinn an sich dar.

Mit freundlichem Gruß
Arnold Vaatz