Dr. Anton Hofreiter MdB
Anton Hofreiter
Bündnis 90/Die Grünen
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Frage an Anton Hofreiter von Bernd H. bezüglich Parlamentsangelegenheiten

Sehr geehrter Herr Hofreiter,
aufgrund der „Covid 19 Abstandsvorgaben“ tagt der Bundestag mit in einer geänderten Sitzordnung. Für Personen welche die Sitzungen bei Phoenix verfolgen, werden die einzeln Mitglieder im Plenum dadurch sichtbarer. In der heutigen aktuellen Stunde waren die Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie das Thema. Es fiel auf, dass unabhängig von der Fraktionszugehörigkeit der Redner/Rednerin ein erheblicher Teil der im Plenum sitzenden mit ihrem Smartphone bzw. Tablet beschäftigt war. Können derartige Dinge noch als Debatte im eigentlichen Sinne bezeichnet werden und welcher Eindruck bleibt Ihrer Meinung nach bei der Bevölkerung zurück? Die Frage richte ich aufgrund Ihrer Kuratoriumsmitgliedschaft an Sie.

Mit freundlichen Grüßen

B. H.

Frage von Bernd H. am
Dr. Anton Hofreiter MdB
Antwort vom
Zeit bis zur Antwort: 1 Tag 9 Stunden

Sehr geehrter Herr Herwig,

haben Sie vielen Dank für Ihre Frage und für Ihr Interesse.

In der Tat ist es so, dass die Abgeordneten während der Plenardebatten öfter mit Ihrem Smartphone oder Tablet beschäftigt sind. Grund dafür ist aber nicht Desinteresse. Neben dem Zuhören nutzen die Abgeordneten diese Zeit oft, um kurzfristige Absprachen zu treffen und dringende Mails zu beantworten. Da politische Absprachen oft in kürzester Zeit getroffen werden müssen, lassen sie sich zeitlich selten länger verschieben. Die Zeit im Plenum wird u.a. für diese Aufgaben genutzt, da es bei Terminen (sowohl analog, als auch digital) oder Interviews schlichtweg nicht möglich ist.

Dieser Umstand ist den Redner*innen bekannt, sodass die Abgeordneten Verständnis haben. Auch bei den Zuschauer*innen der Plenardebatten können wir nur um Verständnis werben.

Mit freundlichen Grüßen

i.A. Team Hofreiter

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