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Annika Klose
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Frage von Andreas H. •

Wie vereinbart die SPD die geplante Schwächung des Informationsfreiheitsgesetzes mit ihrem Anspruch, Demokratie durch Transparenz, Kontrolle staatlicher Macht und „Mehr Demokratie wagen“ zu sichern?

Sehr geehrte Frau Klose,

die SPD habe ich immer als Partei wahrgenommen, die stolz auf ihre Geschichte ist. Otto Wels steht für die Verteidigung der Demokratie. Willy Brandt für „Mehr Demokratie wagen“.

Deshalb verfolge ich die geplanten Einschränkungen des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) mit großer Sorge.

Gerade im Umgang mit Rechtsextremismus haben IFG-Anfragen immer wieder dazu beigetragen, Behördenhandeln, Versäumnisse und problematische Strukturen sichtbar zu machen. Das IFG ist kein Misstrauensvotum gegen den Staat. Es ist ein Instrument des Rechtsstaats. Eine wehrhafte Demokratie braucht nicht weniger Transparenz, sondern mehr.

Sollte ein entsprechender Gesetzentwurf in den Bundestag eingebracht werden: Werden Sie als Abgeordnete gegen die Einschränkung des IFG stimmen – auch wenn der Entwurf auf einem Beschluss der Regierungskoalition beruht?

Danke für Ihre Rückmeldung.

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