100.000-Euro-Grenze beim Elternunterhalt: Wo zieht die SPD ihre rote Linie?
Sehr geehrte Frau Klose,
ich wende mich an Sie als erfahrene SPD-Politikerin im Bereich Sozial- und Gesundheitspolitik.
Ich höre zunehmend Stimmen aus der CDU, die eine stärkere Beteiligung von Angehörigen an Pflegekosten oder eine Änderung der heutigen 100.000-Euro-Grenze beim Elternunterhalt fordern. Das bereitet mir Sorgen, weil viele Familien bereits heute Angst vor den finanziellen Folgen einer Pflegebedürftigkeit haben.
Meine konkrete Frage: Ist für die SPD eine Absenkung der 100.000-Euro-Grenze grundsätzlich ausgeschlossen?
Falls nicht: Bei welchem Bruttojahreseinkommen würde für Sie die Grenze liegen, ab der Kinder wieder an den Pflegekosten ihrer Eltern beteiligt werden sollen? Wären 90.000 €, 80.000 € oder 70.000 € für die SPD noch akzeptabel?
Ich bitte um eine klare Position und keine allgemeine Reformbeschreibung. Als Bürger möchte ich diese Haltung der SPD noch vor der nächsten Landtagswahl kennen, um meine Wahlentscheidung darauf stützen zu können.

