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Andreas Hein
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Was tun Sie gegen die weitere Zerstörung des Wattenmeeres (Lebensgrundlage für unser Leben und unsere Ernährung) durch die Energiekonzerne?

Um den nicht zurückgehenden Durst auf fossile Kraftstoffe zu stillen, erschließen deutsche Energiekonzerne immer neue Öl- und Gasfelder. Im Nationalpark Wattenmeer plant die Wintershall Dea neue Ölbohrungen und eine Förderung bis ins Jahr 2069 - das widerspricht sogar den unzureichenden Klimazielen der Bundesregierung.

Frage von Alexander S. am
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Antwort vom
Zeit bis zur Antwort: 3 Stunden 14 Minuten

Seit ich in den schleswig-holsteinischen Landtag gewählt worden bin, beschäftige ich mich auch mit diesen Themen.
Meine Kollegen und ich waren auf der "Mittelplate", die nach Angaben des Energiekonzerns seit über dreißig Jahren sicher und störungsfrei fördert. Mich persönlich hat verblüfft, dass man dort im Umfeld des Bohrturms und auch sonst gar kein Öl sieht, und es sehr sauberer war.  Das Unternehmen hat ebenfalls sehr eindrucksvoll geschildert welche Maßnahmen sie unternehmen um eine sichere und umweltbewusste Förderung zu gewährleisten. Mein Kenntnisstand ist, dass die Förderung bis 2041 genehmigt ist und unser Umweltminister einer Ausweitung der Förderung eher ablehnend gegenübersteht, da er es mit dem Nationalpark eher nicht vereinbar hält.
Weiterhin setze ich mich nicht erst seit ich in den Landtag gewählt worden bin, für die Nutzung unserer erneuerbaren Energien ein. Das Thema Sektorenkopplung ist für mich ein vordringliches, um auch die weiteren Sektoren wie Verkehr und Wärme zu dekarbonisieren. Wir müssen raus aus den fossilen Energieträgern, hin zu mehr erneuerbaren Energien. Dafür benötigt es allerdings auch mehr Offshore Energie vor unseren Küsten, für das ich mich ebenfalls einsetze. Dazu habe ich einige Landtagsanträge geschrieben und mit meinen Kollegen eingereicht, die alle vom Landtag beschlossen worden sind. Dies erstrecken sich von der Anpassung der regulatorik damit mehr erneuerbare Energien genutzt werden können, bis hin zur Speicherung und Verarbeitung. Nicht zuletzt geht es um Förderprogramme und konkrete Projekte. Alle Anträge können auf der Seite des Landtages und auch auf meiner eigenen Internetseite abgerufen werden.

Ich tue also in meinem Bereich sehr viel für Klimaschutz, Küstenschutz und den Schutz unseres Lebensraumes.

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