Andrea Johlige

| Kandidatin Brandenburg 2014-2019
Andrea Johlige
Frage stellen
Jahrgang
1977
Wohnort
Wustermark
Berufliche Qualifikation
Mediengestalterin für Digital- und Printmedien (IHK), Medienfachwirtin (IHK)
Ausgeübte Tätigkeit
Landesgeschäftsführerin der LINKEN Brandenburg
Wahlkreis

Wahlkreis 5: Havelland I

Wahlkreisergebnis: 16,3 %

Liste
Landesliste, Platz 15

Eingezogen über die Liste

Parlament
Brandenburg 2014-2019

Brandenburg 2014-2019

Ein Mindestlohn von 8,50 Euro ist in Brandenburg zu niedrig.
Position von Andrea Johlige: Stimme zu
DIE LINKE strebt die Einführung einer Lohnuntergrenze von 10 € bei öffentlichen Aufträgen an.
Arbeitsplätze haben Vorrang vor Umweltschutz.
Position von Andrea Johlige: Neutral
Beides ist wichtig und soll nicht gegeneinander ausgespielt werden. Umweltschutz kann auch Arbeitsplätze schaffen. Wir wollen die Wirtschaft im Einklang mit der Umwelt entwickeln. Im Bereich der erneuerbaren Energien sind bspw. in den letzten Jahren mehr als 10000 Arbeitsplätze entstanden.
In Kitas soll es kleinere Gruppen als bislang geben.
Position von Andrea Johlige: Stimme zu
In der letzten Wahlperiode hat DIE LINKE bereits für eine Absenkung des Betreuungsschlüssels gesorgt. Künftig soll bei 0-3jährigen ein/e Erzieher/in auf 5 (bisher 6), bei den 3-6jährigen ein/e Erzieher/in auf 11 (bisher 12) Kinder kommen. Wir wollen dafür 1.500 Erzieherinnen und Erzieher einstellen.
Wegen der geringer werdenden Schülerzahlen sollen Lehrerstellen abgebaut werden.
Position von Andrea Johlige: Lehne ab
Um die Qualität der Schulbildung zu verbessern und Unterrichtsausfälle zu vermeiden wollen wir bis 2019 3.600 ausscheidende Lehrkräfte ersetzen und 800 Stellen neu schaffen.
Privatschulen sollen wieder höhere Zuschüsse vom Land Brandenburg bekommen.
Position von Andrea Johlige: Neutral
Wir halten die jetzige Förderung für sachgerecht. Bei steigenden Schülerzahlen wird es auch zukünftig höhere Zuschüsse geben.
In Brandenburg soll keine Gemeinschaftsschule für alle eingeführt werden.
Position von Andrea Johlige: Lehne ab
Aus pädagogischen und demografischen Erwägungen halten wir die Gemeinschaftsschule für ein zukunftsfähiges Modell für Brandenburg. Der Einstieg kann aber nur gelingen, wenn er von den Beteiligten gewollt wird und auf freiwilliger Basis erfolgt. Dies kann
Die Direktwahl von Landräten soll abgeschafft werden.
Position von Andrea Johlige: Lehne ab
Die Direktwahl ist in wichtiges Element der demokratischen Teilhabe im Landkreis. Die bisher vorgeschriebene Mindestbeteiligungsquote wollen wir jedoch abschaffen, um zu gewährleisten, dass am Ende nicht doch die Kreistage sondern die Bürgerinnen und Bürber über den Landrat entscheiden.
Die Hürden für landesweite Volksbegehren sollten deutlich abgesenkt werden.
Position von Andrea Johlige: Stimme zu
Wir haben bereits in dieser Wahlperiode die Hürden verringert und gleichzeitig dafür gesorgt, dass auch Jugendliche ab 16 Jahren teilnehmen dürfen. Künftig streben wir an, dass Unterschriften für Volksbegehren auch auf der Straße, nicht nur in Amtsstuben gesammelt werden dürfen.
Das Land muss die Energiewende voranbringen, auch wenn das höhere Strompreise bedeutet.
Position von Andrea Johlige: Neutral
DIE LINKE tritt für den Ausbau Erneuerbarer Energien ein. Höhere Strompreise sollten etwa durch Absenkung der Stromsteuer, der Abschaffung der Industrierabatte und eine bundesweite gerechte Verteilung der Netzausbaukosten vermieden werden.
Der Energieträger Braunkohle ist für einen ausgewogenen Energiemix auch weiterhin unverzichtbar.
Position von Andrea Johlige: Lehne ab
Braunkohle soll nur noch für einen Übergangszeitraum Bestandteil des Energiemix sein. Bis 2040 will die LINKE aus der Braunkohleverstromung aussteigen. Bis dahin soll die Energiesicherheit durch Erneuerbare Energien und die Entwicklung von Speichertechnologien gewährleistet werden.
Das Land muss den Kommunen mehr Geld zukommen lassen.
Position von Andrea Johlige: Stimme zu
DIE LINKE hat in der Landesregierung bereits für eine Verbesserung der kommunalen Finanzausstattung gesorgt. Ein kommunales Investitionsprogramm in Höhe von 500 Mio. € soll in den nächsten fünf Jahren Investitionen in Straßen und Brücken, Gebäudesanierung, Schulen und Sportstätten ermöglichen.
Brandenburg braucht genügend Polizisten: Die geplanten Stellenkürzungen darf es nicht geben.
Position von Andrea Johlige: Stimme zu
Das Personal muss so bemessen sein, dass die flächendeckende Polizeipräsenz erhalten bleibt und die Interventionszeiten sich nicht verschlechtern. Die Landesregierung hat schon reagiert: In der nächsten Wahlperiode wird es 800 Polizistinnen und Polizisten mehr geben als ursprünglich geplant.
Im öffentlichen Dienst muss weiter Personal abgebaut werden.
Position von Andrea Johlige: Neutral
Im Vordergrund stehen Arbeitsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit der Verwaltung. Diesem Ziel muss auch die Personalbedarfsplanung entsprechen. Eine Reduzierung des Personalbestandes nur zu Einsparungszwecken lehnen wir ab. Eine große Herausforderung wird die Ausbildung entsprechender Fachkräfte sein.
Der Landesverfassungsschutz soll abgeschafft werden.
Position von Andrea Johlige: Stimme zu
Die LINKE will eine grundsätzliche Diskussion über die Arbeit und die gesetzlichen Grundlagen des Verfassungsschutzes, der perspektivisch aufgelöst werden sollte. Zunächst soll die parlamentarische Kontrolle ausgebaut werden. Werbeveranstaltungen des Verfassungsschutzes an Schulen lehnen wir ab.
Politiker sollten besser bezahlt werden.
Position von Andrea Johlige: Lehne ab
Rot-rot hat eine neue Grundlage der Abgeordnetenfinanzierung eingeführt, die eine automatische Anpassung an die allgemeine Lohnentwicklung vorsieht statt Abgeordnetenentscheidungen über die eigenen Diäten.
Wenn die Bevölkerungszahl sinkt, soll entsprechend auch die Zahl der Landtagsabgeordneten von derzeit 88 sinken.
Position von Andrea Johlige: Lehne ab
Die Zahl der Abgeordneten ist nicht nur von der Bevölkerungszahl abhängig, sondern vor allem auch von den zu bewältigenden Aufgaben. Die gewählte Volksvertretung darf der mächtigen Ministerialbürokratie nicht kraftlos gegenüber stehen und auch die Wege zu den BürgerInnen dürfen nicht zu lang sein.
Der Bau des Flughafens BER in Schönefeld soll abgebrochen und ein neuer Standort gesucht werden.
Position von Andrea Johlige: Lehne ab
Die Standortwahl Schönefeld war falsch und ist von den LINKEN abgelehnt worden. Das lässt sich jetzt aber nicht mehr zurückdrehen. Ein neuer Standort würde ein Milliardengrab ohne Nachnutzungsmöglichkeit hinterlassen und wer sagt eigentlich, dass es am neuen Standort keine Probleme gäbe?
Am neuen Flughafen Berlin-Brandenburg soll ein strenges Nachtflugverbot von 22 Uhr bis 6 Uhr gelten.
Position von Andrea Johlige: Stimme zu
DIE LINKE setzt sich weiterhin dafür ein, dass dieses Anliegen des Volksbegehrens umgesetzt wird. Leider geht das nur gemeinsam mit dem Bund und Berlin, die sich einer Lösung im Sinne der betroffenen Anwohner verweigern. Umso wichtiger ist die zügige Umsetzung des planfestgestellten Schallschutzes.
Brandenburg und Berlin sollten eine Länderehe anstreben.
Position von Andrea Johlige: Lehne ab
Das steht zurzeit nicht auf der Tagesordnung. Es ist aber sinnvoll, die Zusammenarbeit mit Berlin auf der Verwaltungsebene auszubauen. Derzeit ist das Verhältnis zu Berlin stark belastet wegen der Verweigerung des Berliner Senats, eine Lösung beim Nachtflogverbot zu finden.

Frage stellen

Die Fragefunktion in diesem Profil wurde geschlossen.
To prevent automated spam submissions leave this field empty.

Moderation

Die Freischaltung von Fragen kann je nach Nutzeraufkommen u.U. einige Stunden dauern, da alle eingehenden Fragen von einem Moderatorenteam überprüft werden. Ich habe den Moderations-Codex gelesen und sichergestellt, dass meine Frage nicht gegen diesen verstößt. Falls meine Frage nicht freigeschaltet werden kann, werde ich darüber von einem Moderator informiert.

Datenschutz

Aus Gründen der Rechtssicherheit wird Ihre IP-Adresse gespeichert, aber nicht veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Logo für Vielfalt, Weltoffenheit und Toleranz von abgeordnetenwatch.de

Dieses Logo steht für Vielfalt, Weltoffenheit und Toleranz. abgeordnetenwatch.de setzt sich durch Bürgerbeteiligung und Transparenz für eine selbstbestimmte Gesellschaft ein, in der jede:r gleich viel wert ist. Diese Haltung spiegelt sich neben unserem Codex für die Moderation von Anfragen auch in unserem Sozial-, Umwelt- und Gleichstellungsprofil wider.