Andrea Johlige

| Kandidatin Brandenburg 2009-2014
Andrea Johlige
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Jahrgang
1977
Wohnort
Dallgow-Döberitz
Berufliche Qualifikation
Mediengestalterin für Digital- und Printmedien, Geprüfte Medienfachwirtin
Ausgeübte Tätigkeit
Unternehmerin mit einer eigenen Werbeagentur und einem kleinen Buchverlag
Wahlkreis

Wahlkreis 6: Havelland II

Wahlkreisergebnis: 16,4 %

Parlament
Brandenburg 2009-2014

Die politischen Ziele von Andrea Johlige

Konsequent sozial! Je stärker die LINKE umso sozialer das Land. Gemeinsam mit der LINKEN stehe ich: Für soziale Gerechtigkeit, gute Arbeit und menschenwürdige Löhne Wir wollen einen gesetzlich garantierten Mindestlohn, gleiche Löhne in Ost und West und für Frauen und Männer. Wir wollen ein Landesvergabegesetz durch das Zuschläge bei öffentlichen Aufträgen an tarifliche und soziale Mindeststandards gebunden werden. In Brandenburg wollen wir durch 15 000 neue Stellen in einem öffentlich geförderten Beschäftigungssektor Erwerbslosen berufliche Perspektiven schaffen. Wir setzen uns für Bundesratsinitiativen ein, die die Wiedereinführung der Vermögens- und Börsenumsatzsteuer, eine gerechte Erbschaftssteuer sowie einen erhöhten Spitzensteuersatz zum Ziel haben. Für starke kleine und mittelständische Unternehmen. Dazu gehört, die Eigenkapitalsituation von kleinen und mittleren Unternehmen durch Mikrokredite und ein Bürgschaftssystem zu verbessern und Unternehmensgründungen durch einen Start-Up-Fonds zu unterstützen. Wir wollen in Brandenburg einen sozial-ökologischen Strukturwandel, setzen auf erneuerbare Energien und die Renaturierung von Militärbrachen. Mit einem „Aktionsbündnis für Brandenburger Qualitätsprodukte“ wollen wir Berlin für Brandenburger Agrarprodukte erschließen. Für die Überwindung von Armut. Wir wollen bezahlbare Lebensumstände und ein sicheres Auskommen für alle – für Geringverdiener ebenso wie für die, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Dazu gehört die sofortige Anhebung des Hartz-IV-Regelsatzes und eine armutsfeste Grundsicherung für Kinder. Brandenburgs Sozialticket soll auch in Berlin gelten. Für gute Bildung für alle – von Anfang an. Für beste individuelle Förderung. Bildung ist die Investition in die Zukunft des Landes, dafür müssen die notwendigen Mittel bereitgestellt werden um eine qualitativ hochwertige Bildung für alle zu gewährleisten. Keine Schulklasse soll mehr als 24 Schülerinnen und Schüler haben. Wir wollen eine Schülerbeförderung ohne Elternbeiträge und die Gemeinschaftsschule auf den Weg bringen. Kitas brauchen einen besseren Betreuungsschlüssel, Musikschulen eine bessere Ausstattung. Für ein Brandenburg, das sich selbstbewusst zu einer Zukunftsregion entwickelt. Wir beharren auf gleichwertigen Lebensverhältnissen in allen Regionen. Brandenburg braucht lebensfähige und von bürgerschaftlicher Teilhabe geprägte Städte, Dörfer und Landkreise. Die öffentliche Daseinsvorsorge ist zu gewährleisten und auf ein für alle bezahlbares Niveau gebracht werden. Für lebendige Demokratie, einen starken Rechtsstaat und gelebte Toleranz. Wir wollen Volksinitiativen, -begehren und -entscheide erleichtern. Junge Menschen sollen früher mitentscheiden - indem sie ab 16 wählen können und Jugendparlamente mit praktischem Einfluss eingerichtet werden. Wir wollen den Datenschutz und das Recht auf Akteneinsicht stärken. DIE LINKE setzt sich hohe Ziele – und steht zugleich auf dem Boden der Realität. DIE LINKE hat klare, sozial gerechte und finanzierbare Alternativen. Dafür bitte ich um Ihre Stimme!

Über Andrea Johlige

Persönliches Ich bin 32 Jahre alt. Ursprünglich stamme ich aus der Bauhausstadt Dessau, habe lange Jahre in Magdeburg gelebt, bis die Liebe mich erst nach Berlin und dann nach Brandenburg ins schöne Havelland führte. In Dallgow-Döberitz lebe ich seit 2004 mit meinem Mann Eckart. Am 1. Januar 2007 ging unser lang ersehnter Wunsch in Erfüllung und unser Sohn Lennart Hagen erblickte das Licht der Welt und wirbelt seitdem unser Haus und unser Leben durcheinander. Berufliches Nach meinem Abitur habe ich ein Studium der Politikwissenschaften, Soziologie und Psychologie in Magdeburg aufgenommen, jedoch nach kurzer Zeit gemerkt, dass dies die falsche Wahl war. Die folgende Neuorientierung brachte mich zu meinem Traumberuf: Ich absolvierte eine Ausbildung als Mediengestalterin für Digital- und Printmedien in einer kleinen Druckerei in Barleben bei Magdeburg. Nach Beendigung der Ausbildung begann ich als Grafikerin in einer Berliner Werbeagentur, dort war ich fast vier Jahre für den gesamten Bereich der Printmedien zuständig. Im Jahr 2004 absolvierte ich bei der IHK in Berlin die Ausbildereignungsprüfung und in den Jahren 2004 bis 2007 besuchte ich nebenberuflich bei der TÜV-Akademie eine betriebswirtschaftliche Fortbildung, die im Mai 2007 mit dem Abschluss Geprüfte Medienfachwirtin endete. Mitte 2005 begann ich nebenberuflich, ab Anfang 2006 dann hauptberuflich, eine eigene Werbeagentur in Dallgow-Döberitz aufzubauen. Diese betreibe ich seitdem im Hauptberuf. Meine Kunden sind vor allem kleine und mittelständische Unternehmen, aber auch Parteien, Verbände und Forschungsinstitute. Im Jahr 2007 gründete ich nebenberuflich einen kleinen Verlag, der Autoren regionaler Literatur verlegt, die bei großen Verlagen keine Chance hätten. Politisches Bedingt durch die politische Wende in der DDR kam ich schon recht früh - mit 12 Jahren - mit Politik in Berührung. Diese Zeit des Aufbruchs war hochpolitisch und das ging an mir als Teenager damals nicht spurlos vorbei. Diskussionen im Elternhaus, in der Schule, Demonstrationen und Kundgebungen, all dies prägte mich. Seitdem weiß ich, dass man für seine politischen Überzeugungen kämpfen muss und damit auch etwas erreichen kann. Beim 1. Golfkrieg begann ich, mich in der Friedensbewegung zu engagieren. Es folgte antifaschistische und ökologische Arbeit. So war es folgerichtig, dass ich an meinem 18. Geburtstag der damaligen PDS beitrat und ihr seitdem treu geblieben bin. Die PDS bzw. DIE LINKE ist eine Partei, die bereit ist, auch jungen Menschen Verantwortung zu übertragen. 1995 wurde ich das erste Mal in den Landesvorstand der PDS in Sachsen-Anhalt gewählt. Von 1999 bis 2003 war ich stellvertretende Landesvorsitzende in Sachsen-Anhalt. In dieser Zeit habe ich mich vor allem in den Bereichen Jugend- und Innenpolitik engagiert. Nach meinem Umzug nach Berlin und später ins Havelland trat ich zunächst politisch ein wenig kürzer um mich auf das berufliche Fortkommen und die Familiengründung zu konzentrieren. Nach vier Jahren habe ich mich dann entschlossen, wieder stärker politisch zu arbeiten. Seit den Kommunalwahlen im Oktober 2008 bin ich Mitglied des Kreistags Havelland und der Gemeindevertretung Dallgow-Döberitz. Meine Arbeitsschwerpunkte sind die Finanz- und Wirtschaftspolitik, aber auch von der Jugend- und Innenpolitik kann ich nicht wirklich die Finger lassen. Mein Herz hängt aber an der Landespolitik. Viele Jahre im Landesvorstand der damaligen PDS in Sachsen-Anhalt und eine nebenberufliche Mitarbeit in der Landtagsfraktion in Sachsen-Anhalt haben ihre Spuren hinterlassen. Deshalb freue ich mich sehr, dass meine Partei DIE LINKE mich für den Landtags-Wahlkreis 6 (Falkensee, Dallgow-Döberitz, Schönwalde/Glien) und auf Platz 30 der Landesliste zu den Landtagswahlen in Brandenburg nominiert hat.
Alle Fragen in der Übersicht

Sehr geehrte Frau Johlige,

Ihre Partei hat sich in Falkensee bisher nicht festgelegt, ob sie für oder gegen die umstrittene Nordumfahrung...

Von: Zvpunry Qrcgn

Antwort von Andrea Johlige
DIE LINKE

(...) Ich persönlich lehne den Bau der Nordumfahrung ab, da die Nordumfahrung aus meiner Sicht die verkehrlichen Probleme nicht löst, im Gegenteil, es findet eine Verkehrsverlagerung statt, die dazu führt, dass bisher ruhige Anwohnerstraße zunehmend stärker frequentiert werden und auch bisher schon stark belastete Straßen wie die Spandauer Straße werden auch weiterhin jeden Tag völlig zugestaut sein. Zudem wird die Trasse bisher geschlossene Grünflächen zerschneiden und zusätzlichen Lärm schaffen. (...)

# Gesundheit 31Aug2009

Wie kann die Zweiklassen-Medizin beseitigt werden? Bin Privatpatient und will nicht so schlechte Leistungen, wie ein Kassenpatient. Führt ein Weg...

Von: Fgrsna Züyyre

Antwort von Andrea Johlige
DIE LINKE

(...) DIE LINKE möchte tatsächlich die Zweiklassen-Medizin beseitigen, indem eine solidarische Bürgerversicherung geschaffen wird. Das bisherige System krankt gerade daran, dass Besserverdiener , Selbstständige und Beamte nicht in die Gesetzlichen Krankenkassen einzahlen. (...)

# Wirtschaft 30Aug2009

Wie will DIE LINKE mittelständische Unternehmen stärken?

Von: Xneva Urpxreg

Antwort von Andrea Johlige
DIE LINKE

(...) Ich denke, dass die Wirtschaftsförderung in Brandenburg grundsätzlich umgebaut werden muss. Klassische Zuschüsse muss es sicher auch weiterhin geben, vor allem in der gezielten Förderung bestimmter Branchen und Netzwerke. (...)

Welche Meinung vertreten Sie in den Fragen kostenloses Schulessen und Kostenlose Schülerbeförderung?

Von: Thvqb Ibß

Antwort von Andrea Johlige
DIE LINKE

(...) DIE LINKE will gleiche Bildungschancen für alle Kinder und Jugendlichen in Brandenburg. Gleiche Bildungschancen bedeuten auch, dass jedem Kind und jedem Jugendlichen die bestmögliche Bildung zuteil wird, und das unabhängig von der sozialen oder ethnischen Herkunft und vor allem unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. Deshalb treten wir für den kostenlosen Zugang zu allen staatlichen Bildungseinrichtungen (von der KiTa bis zur Hochschule) ein. (...)

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