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Frage von Denis M. •

Der EEG-2027-Entwurf streicht die Förderung kleiner PV-Anlagen, führt eine 50%-Einspeisekappung ein und schont Netzbetreiber. Setzen Sie sich gegen diesen Kahlschlag bei der Bürgerenergie ein?

Der Arbeitsentwurf EEG 2027 (Stand 22.01.2026) trifft private PV-Betreiber dreifach: Einspeisevergütung fällt für Anlagen bis 25 kW weg, die Einspeisung wird auf 50% der Leistung gekappt (schlimmer als die 2023 abgeschaffte 70%-Regel), und alle Anlagen müssen in die Direktvermarktung – obwohl die Infrastruktur dafür fehlt. Investitionskosten für Heimanlagen steigen so von ca. 13.000€ auf über 20.000€.

Besonders kritisch: Die 50%-Kappung nimmt Netzbetreibern den Druck zum Netzausbau. Statt die Netze an die Energiewende anzupassen, wird die Energiewende an marode Netze angepasst. Zusammen mit dem Netzpaket können über 800 Verteilnetzbetreiber den EE-Ausbau faktisch bremsen, ohne selbst investieren zu müssen.

Der Entwurf begünstigt Großprojektierer und Netzbetreiber auf Kosten von Bürgerenergie, Handwerk und dezentraler Energiewende. Wie ist Ihre Position dazu?

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