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Alexander Radwan
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Frage von Monika S. •

Bei der geplanten Rentenreform soll die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren ersatzlos gestrichen werden. Dies ist ungerecht. Werden Sie sich für Änderungen bei der geplanten Reform einsetzen?

Nach aktuellem Recht könnte ich (geboren 1974, Arbeitsbeginn mit 16 Jahren) mit 65 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen (wohlgemerkt nach 48 Arbeitsjahren!!!) Diese Möglichkeit soll ersatzlos gestrichen werden. Gemäß der geplanten Reform kann ich erst mit 67,5 Jahren in Rente gehen, also erst nach mehr als 51 Arbeitsjahren. Ich werde hier massiv benachteiligt gegenüber denjenigen, die z.B. nach Studium erst mit 26 Jahren (oder später) in die Arbeitswelt einsteigen. Dadurch gibt es künftig keinerlei Anreiz mehr früh mit dem Arbeiten zu beginnen. Belohnt werden diejenigen, die später in den Beruf einsteigen oder zwischendurch Auszeiten nehmen. Diese Regelung wird nicht dazu führen, dass in Deutschland mehr gearbeitet wird. Im Gegenteil: Es wird später angefangen, Sabbaticals genommen und mehr Teilzeit gearbeitet werden. Sorgen Sie für mehr Gerechtigkeit indem Sie für Änderungen zu dieser Thematik sorgen. Eine bestimmte Anzahl an Jahren (45, 48, 50) MUSS ausreichend sein!!!

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