(...) Daher habe ich mich auch für die Widerspruchslösung bei Organspenden ausgesprochen. (...)
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(...) Sie sprechen in sehr sensibles Thema an: Ein durch eine Organtransplantation steigendes Krebsrisiko. Ich gebe Ihnen Recht, dass ein potenzieller Organempfänger von seinen behandelnden Ärzten über alle Vorzüge aber auch alle Risiken im Vorfeld einer Transplantation aufgeklärt werden muss. (...)
(...) Es geht hierbei keineswegs darum, Organspenden als Allheilmittel darzustellen. Ob und in welchen Fällen eine Organspende durchgeführt werden sollte, muss in jedem Einzelfall ganz genau geprüft, wissenschaftliche Standards und Empfehlungen eingehalten werden. (...)
(...) Mit den Änderungen des Transplantationsgesetzes der Koalition im Februar sollen die strukturellen und finanziellen Voraussetzungen in den und für die Entnahmekrankenhäuser schaffen, um die Organspendezahlen zu erhöhen. (...)
(...) Der Kontakt zu den Mitbürgern ist mir persönlich sehr wichtig. Zum direkten Kontakt gehört für mich aber auch, dass mir die wesentlichen Daten - also zumindest der Name, die Anschrift und eine E-Mail-Adresse - meines jeweiligen Gegenübers bekannt sind. (...)
(...) Im Koalitionsvertrag haben wir das Problem fehlender Organspender ebenfalls aufgegriffen. So findet sich dort ein klares Bekenntnis zum Ziel einer Erhöhung der Organspenden. Um dies zu erreichen „werden wir eine verbindliche Freistellungsregelung für Transplantationsbeauftragte schaffen und diese finanzieren. (...)