Geschlechtergerechte Sprache ist wichtig aber neben der Lohngleichheit, gleichberechtigter Teilhabe u.a. nur eines der Instrumente hin zu mehr Gerechtigkeit.
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Übertriebene Sprechpausen oder auch Wörter wie „Gäst*Innen“ - wie jüngst in der Tagesschau gehört – sind intellektuelle Anmaßungen, die nachvollziehbarerweise eine deutliche Mehrheit der Deutschen ablehnt.
Wir wollen den Spracherwerb beschleunigen und setzen dabei vermehrt auf digitale, flexible und zielgruppenspezifische Angebote, um den Familiennachzug einfacher zu gestalten.
Wenn jedoch deutsche Botschaften Visumsanträge ausschließlich aufgrund von fehlenden Sprachkenntnissen ablehnen, sind die Trennungszeiten für Ehepaare nicht mehr hinnehmbar.
Demnach halten wir nichts von der sogenannten Inländerdiskriminierung beim Ehegatt*innennachzug und setzen uns dafür ein, dass alle Ehepartner*innen – ob aus der EU oder aus Deutschland – ohne die Erlangung eines Sprachnachweises in Deutschland bleiben können.