Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch

Hier finden Sie sämtliche Fragen und Antworten, die seit unserer Gründung im Jahr 2004 bei uns veröffentlicht wurden.
Foto Dr. Kirsten Kappert-Gonther, MdB
Antwort 16.06.2026 von Kirsten Kappert-Gonther BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN

Ich halte es für den falschen Weg, die Finanzierungslücken durch eine stärkere Heranziehung von Angehörigen schließen zu wollen. Wer die bestehende 100.000-Euro-Grenze beim Elternunterhalt nun infrage stellt, löst kein einziges strukturelles Problem der Pflegeversicherung, sondern verlagert die Kosten auf die Familien von Pflegebedürftigen.

Uwe Schmidt
Antwort 06.07.2026 von Uwe Schmidt SPD

Die SPD-Bundestagsfraktion hat sich bislang gegen eine Rücknahme der 100.000-Euro-Grenze ausgesprochen.

Portrait von Thomas Röwekamp
Antwort 16.06.2026 von Thomas Röwekamp CDU

Die Frage, ob diese Regelung unverändert bestehen bleiben oder angepasst werden sollte, ist sorgfältig abzuwägen. Dabei spielen die langfristige Finanzierbarkeit der Pflege, die Belastung von Angehörigen, Fragen der Generationengerechtigkeit sowie die Berücksichtigung besonderer Härtefälle eine wichtige Rolle.

Portrait von Mayra Vriesema
Antwort 24.06.2026 von Mayra Vriesema BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN

Pflegende Angehörige dürfen nicht benachteiligt werden. Rentenkürzungen lehne ich ab, Pflege muss solidarisch finanziert und verlässlich abgesichert werden.

Luise Amtsberg steht in der Natur und lächelt in die Kamera
Antwort 29.06.2026 von Luise Amtsberg BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN

Unser Ziel ist eine langfristig tragfähige Finanzierung der Pflegeversicherung, die notwendige Reformen ermöglicht, ohne die Belastungen für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige weiter zu erhöhen.

Portrait von Denise Loop
Antwort 24.06.2026 von Denise Loop BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN

Auch wenn einzelne Aspekte des Entwurfs in die richtige Richtung gehen, wie etwa eine stärkere Ausrichtung auf Prävention und Rehabilitation oder eine Verbesserung bei pflegerischen Akut- und Notsituationen, sehen wir Grünen erhebliche Unwuchten und Probleme bei den Maßnahmen zur Finanzierung der Pflegeversicherung