Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch

Hier finden Sie sämtliche Fragen und Antworten, die seit unserer Gründung im Jahr 2004 bei uns veröffentlicht wurden.
Portrait von Alfred Winkler
Antwort 05.10.2011 von Alfred Winkler SPD

(...) Ich finde es sehr gut, dass Sie sich mit der Thematik Energie und in diesem Fall mit dem Thema Desertec befassen. (...) Ich persönlich halte das Projekt Desertec, das übrigens technisch in Baden-Württemberg entwickelt wurde und zurzeit von einer Reihe von Firmen weiterentwickelt wird, für umsetzbar und machbar. (...) Desertec könnte in Zukunft einen Teil des europäischen Strombedarfs decken. (...) Zudem besteht ein hoher Investitionsbedarf und die riesigen Geldmengen zum Aufbau von Desertec können die nordafrikanischen Staaten kaum selber tragen. (...) Die SPD steht dem Desertec-Projekt kritisch aber ergebnisoffen gegenüber. Energieexperten der SPD mahnen, dass man die Energiewende nicht auf die Zukunft verschieben darf, wie auf ein Projekt Desertec, sondern dringend jetzt bei uns selber die regenerative Stromerzeugung durch verstärkten Ausbau von Solaranlagen und Kraft-Wärme-Kopplungen bei uns angehen muss. (...) Inwieweit Desertec finanziell unterstützt oder subventioniert wird mit Unterstützung der SPD kann in absehbarer Zeit noch nicht beantwortet werden. (...)

Portrait von Thomas Dörflinger
Antwort 10.10.2011 von Thomas Dörflinger CDU

Sehr geehrte Frau Küpfer,

vielen Dank für Ihre freundliche E-Mail. Ich lasse Ihnen zu Ihren Fragen gern eine Stellungnahme zukommen, bitte teilen Sie meinem Berliner Büro hierfür Ihre Erreichbarkeit mit.

Portrait von Rita Schwarzelühr-Sutter
Antwort 30.09.2011 von Rita Schwarzelühr-Sutter SPD

(...) Ich sehe Desertec aber als allererstes unter der Kritik der dezentralen Versorgung in Europa. ich persönliche stehe zu eine möglichst unabhängige dezentralen Struktur der Energieversorgung mittels Stadtwerken und regionalen Stromerzeugern und Anbietern. Desertec würde nur das zentralistisch geprägte Bild der Großkraftwerksstruktur zementieren, man ersetze Öl von Sonatrach aus Algerien durch Strom von Sonatrach aus Algerien. (...)

Portrait von Herbert Frankenhauser
Antwort 08.11.2011 von Herbert Frankenhauser CSU

(...) Ich persönlich glaube, dass es keine „einfache Lösung“ für die komplexen Folgen der Schuldenkrise gibt und befürchte, dass uns das Thema noch über Jahre hinweg begleiten wird. Zu lange wurde in vielen Ländern weit über die Verhältnisse gelebt und strukturelle Defizite nicht behoben. (...)