Sehr geehrte Redaktion,
anbei unsere Antwort auf die Frage von Herrn Z.:
Sehr geehrter Herr Z.,
Sehr geehrte Redaktion,
anbei unsere Antwort auf die Frage von Herrn Z.:
Sehr geehrter Herr Z.,

(...) Um Konsequenzen aus Manipulationen in deutschen Transplantationskliniken zu ziehen, haben wir Freien Demokraten deshalb gemeinsam mit allen anderen Fraktionen 2013 einen interfraktionellen Antrag ( http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/138/1713897.pdf ) im Bundestag verabschiedet, der das System der Organtransplantationen in Deutschland nachhaltig stärken sollte. Klar ist, dass Versäumnisse, Fehler und erst recht Manipulationen streng geahndet werden müssen, damit die Menschen Vertrauen in Organtransplantationen und in die daran beteiligten Akteure haben. Ein Moratorium bei der Organentnahme lehnen wir aber ab, denn Organspenden retten Leben. (...)
(...) Vielleicht hilft Ihnen noch folgende Information weiter: Wir haben mit dem Transplantationsgesetz Kontrollinstanzen geschaffen, und es gibt eine Meldestelle, an die Sie sich, auch anonym, bei Auffälligkeiten oder Unregelmäßigkeiten beim Thema Organspende wenden können. Zusammen mit der Prüfungs- und der Überwachungskommission klärt die Vertrauensstelle Transplantationsmedizin diese Unregelmäßigkeiten dann. Weitere Infos finden Sie unter: https://www.organspende-info.de/gesetzliche-grundlagen/kontrolle-und-transparenz.html . (...)
(...) Wie der von Ihnen beschriebene Fall zeigt, gibt es noch erhebliche Probleme im derzeitigen Organspendesystem. Ich stimme Ihnen zu, dass wir einen Umgang mit Organspenden benötigen, der transparenter ist und stärker öffentlich-rechtlich kontrolliert werden kann. (...)
(...) Ich glaube deshalb nicht, dass wir ein Moratorium benötigen. Aber Verbesserungen, wie zum Beispiel das Hinzuziehen externer Expertenteams, erhöhen signifikant die Chance einer kompletten und formal korrekten Hirntoddiagnostik, wären vertrauensbildend und würden kleine Krankenhäuser ihre Arbeit deutlich erleichtern. (...)