Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch.de

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Portrait von Rita Hagl-Kehl
Antwort 01.02.2019 von Rita Hagl-Kehl SPD

(...) 3. Die betäubungslose Ferkelkastration ist für mich persönlich nicht mit einer artgerechten Tierhaltung vereinbar. Bei ordnungsgemäßer Umsetzung des Tierschutzgesetzes hätte spätestens mit dem Bericht des von der CSU geführten Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft vor zwei Jahren der Startschuss für die drei diskutierten Verfahren – Ebermast, Impfung, Kastration unter Vollnarkose – fallen müssen. (...)

Portrait von Dagmar Ziegler
Antwort 02.04.2019 von Dagmar Ziegler SPD

(...) Dabei wollen wir wichtige Punkte für den Tierschutz herausholen, damit bis zum Ende 2020 flächendeckende Alternativen für ein rechtssicheres Ende der betäubungslosen Kastration der Ferkel bestehen. Im Bezug darauf haben wir in parlamentarischen Verhandlungen das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft verpflichtet, eine Verordnung zu alternativen Methoden der Ferkelkastration bis zum 30. Mai 2019 vorzulegen. (...)

Portrait von Stefan Zierke
Antwort 10.01.2019 von Stefan Zierke SPD

(...) Als Uckermärker und Kenner des ländlichen Raums mit konventioneller und biologischer Landwirtschaft ist mir das Tierwohl sehr wichtig - unabhängig von der Betriebsart. Wie Sie vielleicht wissen, war die Zustimmung zur Fristverlängerung ein Kompromiss mit der CDU. (...)

Portrait von Gabi Weber
Antwort 22.01.2019 von Gabi Weber SPD

(...) Der ehemalige Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt hat in den bereits als Übergangsfrist vorgesehenen letzten fünf Jahren versäumt, die Voraussetzungen für die im Tierschutzgesetz 2013 vorgegebene schmerzfreie Ferkelkastration zu schaffen. Daher musste der Bundestag die Initiative ergreifen, um eine Lösung in letzter Minute herbeizuführen. (...)

Portrait von Bernd Westphal
Antwort 08.01.2019 von Bernd Westphal SPD

(...) Nur wenn die Ferkelerzeugung in Deutschland bleibt, kann souverän über Tierschutzstandards entschieden werden. (...) Eine bloße Fristverlängerung war für die SPD-Bundestagsfraktion jedoch keinesfalls ausreichend. (...)