(...) Diese Position haben wir in den Koalitionsverhandlungen mit der Union verteidigt und das Thema wurde im Koalitionsvertrag aufgenommen. Dementsprechend sollen sachgrundlose Befristungen zur Ausnahme und das unbefristete Arbeitsverhältnis wieder zur Regel werden. Der Koalitionsvertrag sieht folglich die Abschaffung der endlosen Kettenbefristungen vor. (...)
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(...) Hier bildet die Befristung die Brückenfunktion von Arbeitslosigkeit hin zum ersten Arbeitsmarkt. Darüber hinaus ist festzuhalten: Wir brauchen in unserem Wirtschaftsleben das Flexibilisierungsinstrument der Befristungen, auch wenn Sie das in Abrede stellen. Es geht dabei nicht nur um Auftragsspitzen, die wir abdecken, sondern auch um andere Themenfelder. (...)
(...) Bitte senden Sie Ihre E-Mail daher an diese Adresse: dorothee.baer@bundestag.de. Dort wird Ihre Anfrage bearbeitet und an Frau Bär weitergegeben werden. (...)
(...) Generell gilt es festzuhalten, dass wir als SPD gegen sachgrundlose Befristung sind und fordern, dass diese abgeschafft werden. Gerade im öffentlichen Dienst könnte man dabei von staatlicher Seite mit guten Beispiel voran gehen und dort auf sachgrundlose Befristung verzichten. (...)
(...) Insbesondere ist es in den Schulen häufig der Fall, da viele junge Lehrerinnen zunächst auf eine Beamtenstelle warten. Wenn sie dann verbeamtet sind, steht oftmals die Familiengründung im Mittelpunkt. Wenn die Lehrerin dann Mutter wird, nimmt sie entweder die Elternzeit in Anspruch oder sie reduziert für einige Zeit ihre Arbeitsstunden. (...)

Befristete Arbeitsverträge im öffentlichen Dienst sollten die rare Ausnahme und nur sachgrundbezogen sein, z.B. bei Krankheits- oder Elternzeitvertretung. (...)