(...) Einwanderer müssen zu deutschen Staatsbürgern werden können, ohne ihre kulturellen Wurzeln aufzugeben. Die doppelte Staatsbürgerschaft soll wie bisher auch durch Geburt in Deutschland erworben werden können, allerdings bis maximal durch die Enkel der Ersteingebürgerten. Grundsätzlich sollen alle Herkunftsländer außerhalb der Europäischen Union im Staatsbürgerschaftsrecht gleichbehandelt werden. (...)
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(...) Vor der Einführung der doppelten Staatsbürgerschaft gab es die sogenannte Optionspflicht. Man musste sich - wie von Ihnen beschrieben - für eine Staatsangehörigkeit entscheiden und die andere damit auf- bzw. abgeben, symbolisch wegwerfen. (...)

(...) Als Grüne fordern wir ein zeitgemäßes Staatsbürgerschaftsrecht, dass den Realitäten einer globalisierten Welt gerecht werden muss. Deshalb wollen wir den Erwerb der Staatsangehörigkeit nach dem Geburtsortprinzip verwirklichen. Wer in Deutschland geboren wird, ist deutsch, wenn sich ein Elternteil hier legal aufhält. (...)
(...) Inhaltlich befürworte ich die 15%ige Erhöhung der Gehälter der Berufsbetreuer_innen, allemal, weil über viele Jahre keine Anpassung der Sätze vorgenommen wurde. Weshalb rot-grün sich für die Vertagung im Bundesrat ausgesprochen hat, kann ich nur der Homepage des Bundesrats entnehmen. (...)
(...) Alleine in Hamburg ist die Anzahl der Betreuungen zwischen 2010 und 2016 von 23.836 um über 12 Prozent auf 26.793 angewachsen. Gleichzeitig sind schwere Arbeitsbedingungen und niedrige Vergütung für potenzielle Nachwuchskräfte unattraktiv. Hier muss schnell gehandelt werden. (...)