(...) Welche Regelung auch immer eine Mehrheit im Deutschen Bundestag finden wird, immer wird es selbstverständlich möglich sein, einer Organspende zu widersprechen. Auch bei dem Spahn-Vorschlag der doppelten Widerspruchslösung können Sie jederzeit dokumentieren, dass Sie kein Organspender sein wollen. (...)
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(...) Da sie meiner Fraktionskollegin und gesundheitspolitischen Sprecherin Sabine Dittmar gleichlautende Fragen gestellt haben, hat diese ihnen ihre Fragen in unserem Namen bereits geantwortet. (...)
(...) Diese Ziele werden bereits seit 2011 schrittweise umgesetzt. Ein Meilenstein bei der Umsetzung war das 2013 in Kraft getretene Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz (KFRG). Weiterhin stellt das 2017 in Kraft getretene Gesetz zur Stärkung der Arzneimittelversorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (AMVSG) die Qualität der Versorgung mit Arzneimitteln, den unmittelbaren Zugang zu innovativen Arzneimitteln sowie die nachhaltige Finanzierbarkeit der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sicher. (...)
(...) In Zukunft wird es jedoch umfangreichere Informationsangebote geben, die das Wissen über Organspenden verbessern und bei der Entscheidung einen Organspendeausweis zu beantragen, helfen werden. Außerdem wird die Frage nach einer Spenderschaft regelmäßig gestellt werden, z.B. bei einer Verlängerung von Dokumenten, damit wirklich die betroffenen Personen selber entscheiden können, und nicht Angehörige dies in sowieso sehr schweren Momenten übernehmen müssen. (...)
Ich bin kein Mediziner. Soweit ich es weiß und einschätzen kann, sind Transplantationen manchmal die einzige lebensrettende Maßnahme. Eine wirtschaftlichkeitsfixierte Betrachtung lehne ich hab.
(...) Der andere Entwurf setzt im Prinzip auf die Beibehaltung der bisherigen Lösung, dass nämlich eine Organspende nur erfolgen darf, wenn dies ausdrücklich erlaubt wird. Beide Gesetzentwürfe werden jeweils von Abgeordneten aus mehreren Fraktionen getragen. Bei der Abstimmung im Bundestag werden die Abgeordneten unabhängig von ihrer Fraktionszugehörigkeit darüber entscheiden, welchen Gesetzentwurf zur Neuregelung der Organspende sie unterstützen. (...)