Jahrgang
1969
Wohnort
Betzdorf
Berufliche Qualifikation
Kaufmännische Ausbildung und Studium der Betriebswirtschaft
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wahlkreis

Wahlkreis 197: Neuwied

Wahlkreisergebnis: 6,1 %

Liste
Landesliste Rheinland-Pfalz, Platz 2

Eingezogen über die Liste

Parlament
Bundestag

Die politischen Ziele von Sandra Weeser

Bildung
In einer Welt der Veränderung gibt es keine Ressource, die wertvoller wäre als Bildung. Sie befähigt die Menschen, auch in einer komplexen Umwelt selbstbestimmt ihren Weg zu gehen. Bildung ist die Chance zum sozialen Aufstieg. Wichtig ist, was ein Mensch kann. Unwichtig wird, in welches Elternhaus er geboren wurde. Die Digitalisierung steckt voller Chancen für bessere Bildung, machen wir endlich davon Gebrauch!

Mittelstand
Wir wollen einfachere Regeln für kleine und mittlere Unternehmen. Denn kleine und mittlere Unternehmen, Handwerker und Freiberufler bieten den meisten Menschen in Deutschland einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz. Sie haben im Regelfall weder Rechts- noch Steuerabteilungen. Je komplizierter das Steuer-, Sozialversicherungs- oder Arbeitsrecht wird, desto stärker wirkt
sich das als taktischer Nachteil aus.

Aussenpolitik
Wir wollen, dass Deutschland entsprechend seiner Wirtschaftskraft auch international mehr Verantwortung übernimmt. Nachhaltige internationale Sicherheit erreichen wir nur, wenn Außen-, Verteidigungs- und Entwicklungspolitik ineinandergreifen. Deshalb bekennen wir uns auch uneingeschränkt zur NATO. Gleichzeitig müssen wir die westliche Wertegemeinschaft wie z.B. die EU stärken. Die Türkei hat im Augenblick keinen Platz in dieser Gemeinschaft.

Generationengerechtigkeit
Unsere Gesellschaft wird immer älter. Da in den letzten Jahrzehnten aber immer weniger Kinder geboren wurden, hat sich unsere Alterspyramide umgekehrt. Weniger junge Menschen müssen für eine deutlich größere Anzahl an älteren Bürgern aufkommen. Deshalb lehne ich politische Eingriffe in die langfristige Rentenformel ab. Dieser jahresindividuelle Faktor sorgt für eine solide Finanzierung und einen fairen Ausgleich zwischen den Generationen.

Einwanderung
Wir müssen einen klaren Unterschied zwischen individuell politisch Verfolgten, Kriegsflüchtlingen und dauerhaften Einwandern machen. Das Grundrecht auf Asyl für politisch Verfolgte ist unantastbar. Für Kriegsflüchtlinge fordern wir einen eigenen Status, der auf die Dauer des Krieges in seinem Land Schutz bietet. Dauerhafte Einwanderer wollen wir, wie jedes andere Einwanderungsland, selbst aussuchen.

Gründerkultur
In einer Zeit der Veränderungen erkennen Newcomer häufig schneller die Chancen, die darin verborgen sind. Sie sollten daher ermutigt werden, ihre Ideen in die Tat umzusetzen. Dazu wollen wir die Gründerkultur in Deutschland stärken - und eine Kultur des Gründergeistes und der Risikobereitschaft fördern! Dafür möchten wir wirtschaftliches Grundwissen durch Einführung eines Schulfachs „Wirtschaft“ schon in der Schule stärken.

Über Sandra Weeser

Sandra Weeser hat eine Duale Ausbildung in Betzdorf absolviert und sowohl in den USA und Frankreich studiert. Sie ist verheiratet und hat 2 Kinder. 2004 hat sie die Geschäftsführung des mittelständischen Familienunternehmens übernommen, später war sie  in Führungspositionen von Industrieunternehmen tätig. Seit 2016 war Sandra Weeser Vizepräsidentin der Struktur- und Genehmigungsdirektion SGD Nord. Seit 2017 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages, Obfrau im Ausschuss für Wirtschaft und Energie, Berichterstatterin für die Themen Energie-, Außenhandel- und Rüstungsexportpolitik.

Sandra Weeser ist seit 2006 in der FDP und auch ehrenamtlich sehr aktiv. Sie ist seit 2009 Mitglied des Verbandsgemeinderates Betzdorf und stellvertretende Landesvorsitzende des "Liberalen Mittelstands RLP". Außerdem war sie lange Jahre Mitglied des Aufsichtsrates des neugebauten Molzbergbades in Betzdorf / Kirchen und des Schulträgerausschusses des Kreises Altenkirchen. Bis 2011 war sie 6 Jahre lang Mitglied der Vollversammlung der IHK Koblenz.

Seit Mai 2013 ist Sandra Weeser stellvertretende Landesvorsitzende der FDP Rheinland-Pfalz und war in dieser Funktion maßgeblich nach den Landtagswahlen im März 2016 an den Koalitionsgesprächen der aktuellen Ampelregierung in Rheinland-Pfalz beteiligt. 
 
Sandra Weeser ist durch ihr vielfältiges Engagement in ihrem Umfeld und in der heimischen Wirtschaft gut vernetzt und setzt sich konsequent für die Belange der Menschen und Unternehmen ein, auch über ihren Wahlkreis hinaus. Dadurch, dass sie durch ihre 2 Töchter tagtäglich mit den Heraufforderungen der Kinderbetreuung und Schulbildung konfrontiert ist, engagiert sie sich ebenfalls in bildungspolitischen Bereichen und war u. a. Initiatorin der Gründung einer privaten Grundschule

Alle Fragen in der Übersicht

(...) und Armut und Gesundheit in Deutschland e.V. per Post einen Apell zum im Februar 2019 erschienen Referentenentwurf zum Geordneten-Rückkehr-Gesetz aus dem Bundesinnenministerium (BMI) gesendet. Vier Punkte in diesem Entwurf sehen wir als höchst problematisch an. (...)

Von: Yhvfr Ervaxr

Antwort von Sandra Weeser
FDP

(...)

# Integration 26Feb2019

(...) Es gibt Personen in Deutschland, die viele Jahre gearbeitet und in unser Sozialsystem eingezahlt haben und am Ende ihrer Arbeitszeit nur eine mickrige Rente erhalten. Als Orientierung: die Durchschnittsrente im Westen unserer Republik liegt bei ca. (...)

Von: Znepb Urvg

Antwort von Sandra Weeser
FDP

(...) 20 Abs. 1 GG sichert jedem Hilfebedürftigen diejenigen materiellen Voraussetzungen zu, die für seine physische Existenz und für ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben unerlässlich sind. Diese Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums steht deutschen und ausländischen Staatsangehörigen, die sich in Deutschland aufhalten, gleichermaßen zu. (...)

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