(...) Die, wie Sie wissen, hochgradig komplex und entsprechend schwierig zu beantworten ist. Zunächst: ich halte öffentlich-rechtliche Medien aus ganz grundsätzlichen, demokratietheoretischen Gründen für absolut unerläßlich. Wie die Finanzierung geregelt wird, das obliegt den jeweiligen Verhandlungspartnern. (...)
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(...) BVB / FREIE WÄHLER ist nicht prinzipiell gegen einen Öffentlichen Rundfunk. Insbesondere, wenn dieser genutzt wird um einen Informations- und Bildunsgsauftrag zu erfüllen. Beispielsweise filmt der Öffentliche Rundfunk alle Parlamentsdebatten und archiviert diese. (...)
(...) Im Moment wird auch in der CDU diskutiert, ob der Beitrag an die Höhe der Inflationsrate angepasst werden soll, damit ein Klarer Bezug zu realen wirtschaftlichen Daten bei der Höhe hergestellt werden kann. (...)
Ich und meine Partei sprechen uns klar für die Abschaffung der Zwangsgebühren aus. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist in Anbetracht der vielen Alternativen nicht mehr zeitgemäß und mit jährlich mehr als 9 Milliarden Euro zu kostenintensiv. (...)
(...) Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist ein wesentlicher Garant der medialen Vielfalt in unserem Land, er leistet einen elementaren gesellschaftlichen Beitrag zur individuellen und öffentlichen Meinungsbildung. Insbesondere in Zeiten von Desinformationen und einer immer unübersichtlicheren Nachrichtenlage im Internet ist dies äußerst wichtig. (...)
(...) über die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird im Moment sehr intensiv diskutiert – nicht nur in Brandenburg und Deutschland insgesamt, sondern auch in vielen anderen europäischen Ländern. Ich begrüße das sehr, weil sich eine Gesellschaft darüber verständigen sollte, welche Art von öffentlich-rechtlichem Rundfunk sie haben will, wie öffentlich-rechtlicher Rundfunk aussehen soll, wie er gerade in Zeiten sich massiv ändernden Medienverhaltens besser akzeptiert wird und wie er besser und stärker relevant sein kann. (...)