(...) Wie viel darf ein/e Abgeordnete/r verdienen? Ich habe den Eindruck, dass die Diätendiskussion im Landtag selbst ein gutes Stück sachlicher als früher geführt worden ist. Abgeordnete verdienen in Sachsen rund 5.200 EUR pro Monat. (...)
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(...) Dennoch wird seit Jahren auch von der SPD eingefordert, dass eine Kommission, der auch Externe angehören Empfehlungen erarbeitet, an denen sich dann der Landtag orientiert. Das würde ich sehr begrüßen, da damit die Transparenz der Festlegung der Abgeordnetenvergütung sowie damit zusammenhängender Regelungen (z.B. Aufwandspauschale für Büro und Fahrten, Alterssicherung etc.) hergestellt werden könnte. Ob die Akzeptanz dadurch wächst, hängt allerdings stark mit dem Ansehen "der Politiker" in der Gesellschaft ab und dies ist leider pauschal nicht sehr hoch. (...)
(...) Sofern eine Festanstellung aus Gründen des geringen Bedarfes oder des kurzen Zeitraumes des Bedarfs innerhalb der Institutionen nicht möglich sein, sollten Honorarkräfte lohntechnisch an die Bruttolöhne fest angestellter Kolleg*innen angeglichen werden, damit sie privat Vorsorge treiben können. Die langfristige Vision eines Bedingungslosen Grundeinkommens wäre gerade für Honorarkräfte sicher eine hervorragende Sache, hilft Ihnen im Moment aber natürlich nicht weiter. Bis dahin müssen wir "Arbeit" (bezahlt), wie sie heute in vielfältigen Variante vom Minijob über Freiberuflichkeit, Werkverträgen, Leiharbeit etc. (...)
(...) Die unzumutbare Situation bei der Vergütung der Freiberufler ist dabei nur ein Thema von vielen. Mitarbeiter öffentlichen Einrichtungen klagen über Kapazitätsengpässe, unrealistische rechtliche Rahmenbedingungen und das Gefühl, von den Entscheidungsträgern im Senat allein gelassen zu sein. (...)
(...) Viel leben davon. Es ist eine Illusion, dass Dozentinnen und Dozenten nebenberuflich arbeiten. Sehr viele machen das hauptberuflich und arbeiten bei mehreren Institutionen. (...)
(...) Diese Stadt gibt sich stattdessen sozial und ist genau das Gegenteil davon, denn die Regierungen dieser Stadt haben Schulden aufgenommen, die, wie jeder weiß, nie mehr zurückgezahlt werden können. Bremen ist politisch bewegungsunfähig, auch im Sozialbereich. Anderes zu behaupten, wäre Angeberei. (...)