(...) bei der Offenhaltung von Landschaften oder in der Deichpflege. Die Weidehaltung ist die artgerechteste Form der Tierhaltung überhaupt. Die Wanderschäferei ist darüber hinaus ein kulturelles Erbe, dass erhalten werden muss. (...)
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(...) Diese ist aus meiner Sicht kritisch zu betrachten, da sie eine Abkehr von der Orientierung der Agrarpolitik am Marktgeschehen bedeuten würde. Zumal die Schafhalter in Deutschland bereits über die Betriebsprämien und verschiedene Maßnahmen im Rahmen der zweiten Säule der Europäischen Agrarpolitik (GAP) gefördert werden, von denen auch flächenarme Betriebe profitieren. (...)
(...) Es ist richtig, dass in 22 anderen EU-Mitgliedstaaten gekoppelte Mutterschaf- bzw. Weidetierprämien gewährt werden. Allerdings erhalten in diesen Mitgliedstaaten die Schäfer für ihr Dauergrünland nicht so hohe Prämien wie in Deutschland, wo extensiv genutztes Dauergrünland die gleiche Prämie erhält wie hochproduktives Ackerland. (...)
(...) Zudem ist die wirtschaftliche Lage der meisten Schaf- und Ziegenhalter sehr angespannt. Als SPD haben wir bei unserem Koalitionspartner für eine Weidetierprämie geworben, jedoch zeigt die Union in diesem Punkt keine Gesprächsbereitschaft. Wir möchten explizit Schaf- und Ziegenhalter entlasten und verhandeln über eine Finanzierung aus dem Bundeshaushalt. (...)
(...) Wir, die Alternative für Deutschland, wollen Deutschland reformieren und das betrifft auch ein besseres Agrarsystem. Auf Grund der derzeitigen Mehrheitsverhältnisse im Deutschen Bundestag kann ich Ihnen leider keinen verbindlichen Termin für eine neue, bessere Gesetzeslage und deren Umsetzung nennen. (...)
(...) Die CDU/CSU stellt in unserer jetzigen Regierung mit Julia Klöckner die verantwortliche Landwirtschaftsministerin, die im Rahmen der Ressortzuständigkeit die Initiative zu einer solchen neuen Förderung ergreifen bzw. unterstützen müsste. (...)