(...) Es ist grundsätzlich wünschenswert, dass ein Kind nach Trennung der leiblichen Eltern Kontakt zu beiden hat und, wenn möglich, beide Eltern Erziehungsverantwortung übernehmen. Ich begrüße es auch, dass seit der Kindschaftsrechtsreform in den familiengerichtlichen Verfahren darauf hingewirkt wird, dass die Eltern miteinander im Interesse des Kindes kooperieren. (...)
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(...) Das von Ihnen erwähnte Wechselmodell wurde bei uns intensiv diskutiert und wir sind zu der Entscheidung gelangt, dass grundsätzlich das Interesse des Kindes im Vordergrund stehen muss. Daher kann das Wechselmodell nur funktionieren, wenn es dem Kindeswohl nicht schadet. Auch muss das Kind im entsprechenden Alter sein, vor allem Kleinkinder benötigen Rituale in ihrem Alltag, eine wöchentlich wechselnde Routine, sorgt vor allem bei Kleinkindern für Stress. (...)
(...) Es ist beispielsweise nicht klar, ab welcher Betreuungsaufteilung das Wechselmodell greifen soll. Deshalb bestehen Schwierigkeiten bei der Erfassung der tatsächlich betroffenen Familien, welche einer Gesetzesänderung immer zugrunde liegen muss. (...)
(...) Sie haben Recht, wenn Sie schreiben, dass für Frauen eine mögliche Schwangerschaft noch immer ein Handicap bei der Suche nach einer neuen Stelle sein kann. Auch aus meiner Sicht kalkulieren Arbeitgeber diese Frage bei ihrer Entscheidung für oder gegen eine Bewerberin mit ein. (...)
(...) Wir haben in München bereits seit Jahren ein Wohnungsproblem, das sich durch steigende Mieten und explodierende Immobilienpreise ausdrückt. (...) Unter anderem müssen wir über den Verteilungsschlüssel für Flüchtlinge neu nachdenken. (...)