Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch.de
(...) Unstreitig führt der Netzausbau insgesamt zu einer vermehrten Belastung gegenüber hochfrequenten elektromagnetischen Feldern. Auch das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) empfiehlt generell, die persönliche Strahlenbelastung zu minimieren, um mögliche bisher noch nicht erkannte gesundheitliche Risiken zu minimieren. (...)
(...) Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärte 2011 in einem Urteil, dass elektromagnetische Wellen, die vom Mobilfunk ausgehen, "möglicherweise krebserregend" sein. Für diesen Elektrosmog verantwortlich sind aber auch Geräte wie WLAN-Router oder Hochspannungsmasten. (...)
(...) Fortschritt geht aber immer auch mit neuen Risiken einher, die gegeneinander abgewogen werden müssen. (...) Insofern glaube ich nicht, dass es besonders schädlich sein wird, wenn Kinder in der Schule mit modernen Arbeitsmitteln im WLAN arbeiten, da an vielen Schulen bereits jetzt WLAN Signale von außerhalb zu empfangen sind und die Strahlenbelastung dadurch minimal steigt. (...)
(...) Ein umfangreicher Ausbau führt also nicht zu einer stärkeren Strahlungsexposition, sondern weniger Funklöcher führen dazu, dass man trotz geringerer Sendeleistung noch ausreichend Empfang hat, um Gespräche zu führen oder Datenverbindungen aufzubauen. Schutzmaßnahmen sind insbesondere im Nahbereich der Masten besonders ernst zu nehmen, da dort die Feldstärken besonders groß sind. (...)
(...) Im Hinblick auf 5G-Mobilfunktechnologie sind bereits mehre Studien bekannt, die Gesundheitsrisiken für Mensch und Tier nahelegen (vgl. WHO). (...)
(...) vielen Dank für Ihre Frage. Davon ausgehend, dass sich diese auf die Einführung des 5G Netzes bezieht, habe ich mich zur gesundheitswissenschaftlichen Begründung unserer Position zu einer flächendeckenden Einführung bei den Fachpolitiker*innen meiner Fraktion erkundigt, bitte haben Sie Verständnis, dass dies etwas dauern kann. (...)