(...) Persönlich würde ich bevorzugen, wenn bei Neuauflagen und Neuübersetzungen ein Weg gefunden wird, offensichtlich rassistische und diskriminierende Sprache zu modernisieren und diskriminierungsfrei zu gestalten, ohne dass der ursprüngliche Charakter der Literatur und die Intention der Autorinnen und Autoren verloren geht. Im Deutschunterricht in den Schulen und in den Seminaren und Vorlesungen an den Universitäten kann diese Debatte dann zum Anlass genommen werden, um etwa aufzuzeigen, dass unsere Sprache lebt und gesellschaftliche Veränderungen und Fortschritte eben auch in unserem Umgang mit Sprache sichtbar werden. (...)
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(...) Zum Thema Rassismus kann es nur eine Haltung geben: hasserfüllte Ideologien haben in unserer vielfältigen Gesellschaft schlicht und einfach nichts zu suchen. Schilderungen in der Literatur, beispielsweise die Behandlungen von dunkelhäutigen Sklaven in „Die Abenteuer des Tom Saywers“ führen uns dabei vor Augen, zu welch menschlichen Abgründen derartige Ansichten führen. Rassistische Worte haben in unserer heutigen Alltagssprache ebenfalls nichts verloren. (...)
(...) Seit einiger Zeit wird hierzu eine Diskussion zwischen Wissenschaftlern, Autoren sowie von Lehrern/Erziehern und Eltern geführt. (...) Grundsätzlich bin ich der Auffassung, dass weder Rassismus noch andere Formen von Diskriminierungen Eingang in der Kinderliteratur finden dürfen. (...)
(...) Die Frage, inwieweit Mietforderungen nicht beglichen werden, ist eine rechtliche und keine politische Frage. (...)
Sehr geehrte/r Anfragende/r,
(...) Wie sie schon richtig darstellen liegt die Begründung der Nichtfreigabe älterer Abituraufgaben im Urheberrecht. Im Sinne des Open-Educational-Resources-Gedankens spricht natürlich dennoch einiges dafür, staatlich erstellte Aufgaben aus zentralen Prüfungen - an Schulen, im Hochschulbereich - nach Verwendung auch frei zur Verfügung zu stellen. Bisher ist das allerdings nicht der Fall, da die Aufgaben von Verlagen veröffentlicht und verkauft werden. (...)