(...) Ganz prinzipiell sind wir der Meinung das es sich lohnt, auch neue und unkonventionelle Wege zu gehen. Wenn es Ideen und Vorschläge zu einer neuen Art von Schule gibt, sollten wir Modellversuche schnell zulassen und die Menschen bzw. Initiativen einfach mal machen lassen. (...)
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(...) Sie können fortgeführt werden, sofern entweder eine Gesamtschülerzahl von mindestens 60 Schüler*innen erreicht oder jahrgangsübergreifender Unterricht eingeführt wird. Schulträger haben darüber hinaus die Möglichkeit, durch ihre Schulnetzplanung und die Festlegung von Schulbezirken Einfluss auf die Schüler*innen-Zahlen an den einzelnen Standorten zu nehmen. (...)
(...) Die SPD verfolgt im Übrigen mit dem längeren gemeinsamen Lernen und der Einführung der Gemeinschaftsschule als zusätzliche Schulart auch das Ziel, das Schulnetz zu erhalten und an einigen Stellen zu verdichten, um kurze Schulwege zu ermöglichen. Im vorliegenden Gesetzentwurf des Volksantrages „Längeres gemeinsames Lernen in Sachsen“ spielt das pädagogische Konzept eine besondere Rolle. (...)
(...) Im ländlichen Raum sind seitens des Landesamtes für Schule und Bildung, einer der Staatsregierung nachgeordneten Behörde, jahrgangsübergreifende Beschulungen möglich. Dies muss die Schulkonferenz für sich prüfen und sollte die Ausnahme bleiben, um Schulen auf dem Land zu behalten, wenn Fahrentfernungen sonst unzumutbar würden. (...)
(...) Der Vorschlag der CDU zeigt, dass hier kein Bildungsexperte bei der Formulierung dieses Vorschlags zugegen war. Es ist wissenschaftlich belegt, dass Kinder viel schneller eine fremde Sprache, in dem Fall die deutsche Sprache, erlernen, wenn sie in einem 'Sprachbad' lernen. Das heißt, dass Kinder intuitiv durch Nachahmung lernen, viele Wörter und Redewendungen zunächst passiv aufnehmen. (...)