(...) diese verstärkt werden. Aus alledem folgt, dass das Zutrittsverbot ein geeignetes und verhältnismäßiges Mittel darstellt, um Provokationen und Konfrontationen zwischen Passantinnen und Prostituierten zu verhindern und damit die Gefahr von körperlichen Auseinandersetzungen zu minimieren. Andere Maßnahmen, die dem Zweck des Schutzes der körperlichen Unversehrtheit der beteiligten Frauen gleichsam dienen würden, sind nicht ersichtlich. (...)
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(...) Die Rechtsabteilung der Innenbehörde hat die Allgemeinverfügung als rechtlich unbedenklich eingestuft und sie wurde auch mit der damaligen Leitstelle für die Gleichberechtigung der Frau abgestimmt. Die Vertreterin dieser Stelle sah in dem Verbot "keinerlei Diffamierung der Frau, sondern im Gegenteil eine vernünftige Schutzmaßnahme für die Frauen beiderlei Gruppen." (...)
(...) Prostitution verstößt gegen die Menschenwürde und ist Gewalt gegen Frauen. (...) Darum kann ich Ihre Frage nach der Herbertstraße nur so beantworten : #sexistunbezahlbar - für eine Welt ohne Prostitution. (...)
(...) Ich habe noch eine weitere interessante Anfrage erhalten, wo es zum Thema Rote Flora an der Schanze geht, ob dies auch zeitgemäß sei und wir nicht in Hamburg die Sicherheit und Ordnung wieder herstellen sollten. Ich persönlich empfinde die Herbertsstrasse nicht störend, und ich höre tatsächlich zum ersten Mal von Ihnen aus Halsenbek, über die Beschwerde der Feministinnen und AnwohnerInnen. Es gibt Orte in Hamburg wie Herbertstraße, Rote Flora oder manche andere, die Geschichte haben und zum Stadtbild traditionell gewachsen sind. (...)
(...) Hamburg macht mehr aus als die Herbertstraße. Hamburg ist liberal, aber nicht sexistisch. Ich teile Ihre Einschätzung, so sollte man nicht werben. (...)