Gerne hätte ich für eine allgemeine Impfpflicht gestimmt. Für diese hatte ich mich bereits öffentlich ausgesprochen.
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Als Gesundheitspolitiker, aber auch als Arzt, vertrete ich dennoch weiterhin mit vollster Überzeugung die Meinung, dass die Impfung der beste Schutz gegen die ungehinderte Verbreitung des Virus und eines schweren Verlaufs sowie möglichen Long Covid-Folgen ist.
Die Impfpflicht stellt einen erheblichen Eingriff in die Selbstbestimmung der BürgerInnen dar und wäre deshalb an sehr hohe Voraussetzungen geknüpft.
Dennoch ist eine Impfplicht meiner Ansicht nach nicht der richtige Weg. Zum einen ist es zum Zeitpunkt der Abstimmung bereits fragwürdig gewesen, ob sie als Grundrechtseingriff überhaupt noch verhältnismäßig gewesen wäre, da eine Überlastung des Gesundheitssystems dann schon nicht mehr gedroht hat.
für Frau Schröder ist das Ergebnis der gestrigen Abstimmung keine gute Nachricht mit Blick auf den Herbst und die Menschen im Land.
Aufgrund einer schweren Erkrankung, bei der ich auch Bettruhe halten musste, konnte ich am Donnerstag letzter Woche leider nicht an der Abstimmung über die Impfpflicht im Bundestag teilnehmen