Wir brauchen in unserem Rentensystem Veränderungen, damit wir weiterhin eine verlässliche Alterssicherung haben und gleichzeitig die Beitragszahlungen in die Rentenversicherung nicht zu stark steigen.
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Ich halte es grundsätzlich für sinnvoll, das gesetzliche Renteneintrittsalter nach 2031 behutsam an die weitere Entwicklung der Lebenserwartung anzupassen. Eine starre und kurzfristige Anhebung wäre aus meiner Sicht jedoch nicht der richtige Weg.
Das Paket der Alterssicherungskommission besteht aus einer ganzen Reihe von Empfehlungen. Ich halte den Vorschlag zur Fortschreibung der Altersgrenzen gemacht, für genauso vernünftig wie herausfordernd.
Ich stehe einer automatischen Koppelung des Renteneintrittsalters an die durchschnittliche Lebenserwartung kritisch gegenüber und unterstütze sie in der aktuell diskutierten Form nicht.
Das mag am Schreibtisch sauber klingen, geht aber an der Lebensrealität der meisten Menschen völlig vorbei.
Maren Kaminski lehnt ein Koppelung von Rente nach allgemeiner Lebenserwartung ab. Sie sieht darin eine unsoziale Rentenkürzung zulasten körperlich Arbeitender.